Die Dramenstruktur Goethes "Götz von Berlichingen" vor dem Hintergrund der Epoche des Sturm und Drang
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
30.08.2012
Verlag
GRINSeitenzahl
24
Maße (L/B/H)
21/14.8/0.3 cm
Gewicht
51 g
Auflage
2. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-656-26380-7
Gesellschaftsschichten einen literarischen Skandal erster Güte dar. Goethe brach in seinem Götz von Berlichingen mit der Tradition Dramen im klassischen Stil zu schreiben, der von Aristoteles eingeführt und geprägt worden war. Goethe entschied sich jedoch bewusst gegen diese Norm, was sich vor allem mit seinem Kontakt zu Johann Gottfried Herder als auch mit seiner Faszination für Shakespeare erklären
lässt.
Der junge Goethe hatte ein Stück geschrieben, welches durch vielerlei Neuerungen bestach, der Regelpoetik eine Absage erteilte und die zeitgenössischen Leser in zwei Lager spaltete. Von den Einen wurde es als skandalös empfunden sich über die bewährten Regeln hinwegzusetzen, die Anderen waren richtiggehend begeistert
von dem frischen Wind, der nun durch die Schauspielhäuser und Literatursalons wehte. So kam es, dass Goethes Geschichtsdrama Götz von Berlichingen einen Streit auslöste, der heute Teil der Literaturgeschichte ist. Diese Neuerungen die dieses Stück in sich birgt sollen nun im Folgenden vor dem Hintergrund der Epoche des Sturm und Drang näher beleuchtet werden.
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