Das betrogene Volk und seine Darstellung in ausgewählten Texten Georg Büchners
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
12.11.2012
Verlag
GRINSeitenzahl
32
Maße (L/B/H)
21/14.8/0.3 cm
Gewicht
62 g
Auflage
2. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-656-30695-5
verbunden. Dies gilt sowohl für die überwiegend bäuerliche Bevölkerung seiner Heimat, dem Grossherzogtum Hessen, als auch gegenüber den unterdrückten Volksmassen aller anderen Regionen im Deutschland seiner Zeit, sowie gegenüber der französischen
Bevölkerung, mit deren Lebensverhältnissen er während seiner Aufenthalte in Strassburg (1831 - 1833 und März 1835 bis Oktober 1836) und durch seine historischen Studien - insbesondere seine intensive Auseinandersetzung mit der französischen Revolution - vertraut geworden war. Eine Beschäftigung mit der Thematik des "betrogenen Volkes" (eine Formulierung aus dem "Hessischen Landboten" von 1834) im Sinne Büchners setzt voraus, dass man sich
vergegenwärtigt, welche bedeutende Rolle diese Verbundenheit mit dem einfachen Volk in seinem Leben, seinen politischen Aktivitäten und seiner schriftstellerischen Arbeit gespielt hat. Es erweist sich deswegen von grossem Vorteil, wenn man sich auf Spurensuche begibt und die schriftlichen Dokumente, die Büchner in Form von Briefen,
Traktaten, literarischen Texten oder sonstigen Publikationen der Nachwelt hinterlassen hat, diesbezüglich einer Überprüfung unterzieht. Ein solcher Versuch wird mit dieser Arbeit unternommen, wobei sich die Auswahl sinnvollerweise auf besonders
aussagekräftige Schriftstücke beschränkt. Die Untersuchung konzentriert sich daher auf folgende Texte:
1. Büchners Schriftverkehr mit seiner Familie, seinen Freunden, seinen Förderern und politischen Gefährten,
2. seine sozialrevolutionäre Kampfschrift "Der Hessische Landbote" und 3. sein Revolutionsdrama "Dantons Tod".
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