Das Motiv der Verwandlung in der modernen Literatur Von Kafkas Käfer bis Ibsens Puppenheim
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Sprache:Deutsch
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
18.11.2012
Verlag
GRINSeitenzahl
52
Maße (L/B/H)
21/14.8/0.5 cm
Gewicht
90 g
Auflage
2. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-656-31307-6
Bei der Auseinandersetzung mit Verwandlungen jedweder Art befindet man sich automatisch in einem Zustand, der stetig zwischen Faszination und Abscheu pendelt. Einerseits lockt jenes vielseitige Phänomen mit seinem Facettenreichtum und der imponierenden Grenzüberschreitung; andererseits symbolisiert es auch eine Gefahr, nämlich durch die Bedrohung und Veränderung des Bekannten, des Anerkannten und Akzeptierten.
Gerade darin liegt wohl der abschreckende Zauber von Verwandlungen, dass sie den Beobachter und/oder den Verwandelten der Zeit entheben und einen fliessenden Übergang mehrerer, konturenloser Zustände implizieren. Eine konkrete Fixierung der zahlreichen Einzelstadien und Verlaufsmomente ist während eines solchen Prozesses unmöglich, gleich ob man die Verwandlung nun selbst erleben sollte oder ob man als Aussenstehender einen objektiveren Blick auf die Ereignisse behaupten kann.
Unter dem Punkt 'Verwandlung als psychologisches Phänomen' soll ein kurzer Einblick in die psychologischen Grundlagen gegeben werden. Aufgrund der Fülle der unterschiedlichen Theorien im Bereich der psychischen Verwandlungen als Krankheitsbild werden zwar viele Abhandlungen in meine Betrachtung einfliessen, jedoch werde ich den Fokus auf bestimmte Perspektiven legen, die für meine Untersuchungen als geeignetes Analyseinstrument dienlich sind. Dieses Kapitel soll die nachfolgenden Untersuchungen von Verwandlungsdarstellungen in der Literatur untermauern und gewissermassen verständlicher machen.
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