Produktbild: Leben

Leben

7

Fr. 31.90

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

22.02.2013

Verlag

Rowohlt

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

21.2/13.6/2.7 cm

Gewicht

373 g

Farbe

Lichtgrau / Bernstein

Auflage

5. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-498-07371-8

Beschreibung

Rezension

Grosse, berührende Literatur. Und ein Plädoyer für das Leben, das seinen Sinn im Lachen eines kleinen Mädchens haben kann. ("Spiegel Online")
Dieses Buch zeugt von einer literarischen Bravour, die selbst den erschüttertsten Leser über das Schicksal einer Figur im Wettlauf mit dem Tod hinwegtröstet. ... Grosse Kunst. ("Die Welt")
Ein bewegender Roman. ("Der Spiegel")
Viel zu oft werden Bücher als gehaltvoll bejubelt, die vielleicht den einen oder anderen interessanten Gedanken enthalten, aber sonst aus locker aufgequirltem Erzählschaum bestehen. «Leben» verdient das Prädikat auf jeder Seite. ("Welt am Sonntag")

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

22.02.2013

Verlag

Rowohlt

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

21.2/13.6/2.7 cm

Gewicht

373 g

Farbe

Lichtgrau / Bernstein

Auflage

5. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-498-07371-8

Herstelleradresse

Rowohlt Verlag GmbH
Kirchenallee 19
20099 Hamburg
Deutschland
Email: info@rowohlt.de
Url: www.rowohlt.de
Telephone: +49 40 72720
Fax: +49 40 7272342

Kundinnen und Kunden meinen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

  • Odilie Pressberger

    aus Regensburg (Donau EKZ)

    5/5

    17.05.2013

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Aus privatesten Krankheitserlebnissen wird richtig gute Literatur für Alle!

    David Wagner, dessen Buch "Spricht das Kind" mich zuletzt beeindruckte, macht mit seinem Roman (?), Bericht (?) "Leben" die ganz persönliche Grenzerfahrung einer Lebertransplantation zu einer allgemeingültigen Leseerfahrung für Alle! Seit seinem 12. Lebensjahr ist der Autor krank und bekommt als Erwachsener eine andere (neue?) Leber eingesetzt. Lange Krankenhausaufenthalte vorher und später (S.52:"Vielleicht bin ich bloß hier, damit mir alles wieder einfällt? Ich habe ja alle Zeit der Welt.") begleite ich beim Lesen. Für mich ist es kostbar, alle seine Gedankensplitter, seine Erinnerungen (die er zu "richtiger" = großartiger Literatur macht) hier auf den 287 Seiten nachvollziehen zu können. Am Schluß hat alles, was ich in den letzten Jahren über Organspenden und Organtransplantationen dachte, eine sehr klare, feste Gestalt angenommen. Und bei der letzten Seite merke ich, wie froh ich bin, daß David Wagner das alles so gut überstanden, überlebt hat!

  • Marie-Therese Reisenauer

    aus Wien

    5/5

    21.03.2013

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die Leber wächst mit ihren Aufgaben

    Eines der stärksten Bücher in diesem Frühjahr. In Leipzig zu Recht als Gewinner gewählt. Die Geschichte des Autors, vor, und nach seiner Lebertransplantation geht nicht nur deswegen unter die Haut, weil so spannend geschrieben, sondern weil man sich mühelos in das Schicksal Wagners einfühlen kann, mitleidet, mit erfreut. Das Leben mit all seinen Facetten, ein großartiges Werk!

  • Jens Paller

    aus Neuss

    5/5

    06.03.2013

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Lebens- und Lesenswert

    Es ist ja nicht einfach, mit Büchern, die das Thema Krankheit oder gar Transplantation (was vom Autor im Buch etymologisch seziert wird) behandeln. Das ganze noch als Roman, als Unterhaltung. David Wagner ist hier ein grosses Buch gelungen. Es beginnt zu Hause mit einem Glas Apfelmus und viel Blut. Dem Autor ist schon seit seiner Kindheit bekannt, dass seine Leber nicht richtig arbeitet und nur ein Spenderorgan helfen kann. Allein das Kapitel des WARTENS auf diese Spende gehört zum zeitgenössisch stärksten, was ich seit längerem gelesen habe. Dann der rettende Anruf. Eine schwarze Doppelseite in der Mitte leitet das neue Leben und die neue Leber ein. Wie wird der Körper hierauf reagieren, wer war wohl der Spender? Was ist ihm oder ihr passiert? Eine grosse Reflexion, ein starkes Buch.

  • Bories vom Berg

    aus München

    3/5

    01.03.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Zäsur eines Schriftsteller-Leb…

    Zäsur eines Schriftsteller-Lebens In seinem mit dem Preis der Leipziger Buchmesse für Belletristik ausgezeichneten, autobiografischen Buch von 2013 mit dem Titel «Leben» schildert der Schriftsteller David Wagner die Geschichte seiner Organ-Transplantation. Wegen einer Autoimmun-Hepatitis, die dazu führt, dass die Leber als Fremdkörper aus dem Organismus ausgestoßen wird, wartet er als todkranker junger Mann auf ein Spenderorgan. Das Buch beginnt mit einem Anruf aus dem Krankenhaus, in dem ihm mitgeteilt wird, dass eine passende Spenderleber gefunden wurde und er umgehend zur Operation kommen solle. Die Erzählung ist, deutlich markiert, in zwei Teile getrennt, in Vor und Nach der Operation. Gegliedert in 277 unterschiedlich langen, völlig ungeordneten Erzählschnipseln endet sie mit einem Epilog, in dem im Medizinerlatein vom Ergebnis der ersten Kontroll-Untersuchung berichtet wird, die routinemäßig ein Jahr nach dem Eingriff durchgeführt wurde und die zu einem positiven Ergebnis geführt hat. So sehr er auch darauf gewartet hat, ein Spenderorgan zu bekommen, so sehr kommen ihm anfangs auch die Zweifel, ob er sich dieser sein ganzes Leben verändernden OP wirklich unterziehen soll. Es drängen sich ihm plötzlich viele Fragen auf: Wie wird sich das Leben für ihn ändern in dem Bewusstsein, ein fremdes Organ in sich zu tragen? Mit welchen Komplikationen muss er rechnen? Ist er danach wirklich noch der Selbe? Lebt er dann nicht auf Kosten des unbekannten Spenders? Ist so ein Leben überhaupt erstrebenswert? Lohnen sich denn die Opfer, die er dafür bringen muss? Und bekommt er mit der neuen Leber letztendlich auch wirklich die Chance, länger leben zu können? Solche Fragen stehen im Mittelpunkt dieser Erzählung von einer Transplantation, von der familiär auch sein Kind und sein Vater betroffen sind. In vielen Rückblicken erzählt er Begebenheiten und Erlebnisse aus seinem Leben, berichtet von seinen Gedanken, Hoffnungen, Ängsten und seiner Verzweiflung. Er reflektiert über das Leben und über den Tod, über moralische Fragen, aber auch über die emotionalen Herausforderungen und Zumutungen, die seine Krankheit für ihn und die Seinen bedeutet, und natürlich auch über die Chancen, die sich damit für ihn ergeben könnten. Wie von einer Insel aus beobachtet er aus der Geborgenheit seines Krankenbettes heraus die medizinischen und pflegerischen Aktivitäten des Personals, das sich unermüdlich rund um die Uhr um ihn und seine Bettnachbarn und Leidensgenossen bemüht. Die Langweile eines zumeist im Bett liegend und vor sich hindösend verbrachten Tagesablaufs ermuntert manchen Kranken sogar zu Lebensbeichten. Sie reden also nicht nur über ihre Krankheiten und Gebrechen, sie berichten auch von Schicksals-Schlägen. So etwa der Libanese, der davon erzählt, dass er seine beiden Brüder im Bürgerkrieg verloren hat. Und da ist auch der Getränkehändler im Nachbarbett, der sich heimlich aus ihrem Zimmer davonschleicht, um seine Geliebte zu besuchen, wie er gesteht. Immer wieder schielt auch der Ich-Erzähler nach den Frauen, die ihn umsorgen und dabei Sehnsüchte in ihm wecken, deren er sich in seiner hilfsbedürftigen Situation durchaus schämt, die er aber partout nicht zu unterdrücken vermag. Als Buch ohne Gattungsbezeichnung besteht «Leben» aus literarischen Miniaturen, die in ihrer Fülle und thematischen Vielfalt ein enges narratives Geflecht bilden. Darin enthalten sind neben Glücksmomenten voller Zuversicht auch dramatische Szenen des Überlebens-Kampfes und der Todesnähe. Die phonetische Nähe der dieses Buch prägenden Begriffe «Leben» und «Leber», die für den Ich-Erzähler ja fast identisch sind, führen dann prompt auch tatsächlich einmal dazu, dass er sie in einer SMS verwechselt. Stilistisch distanziert, oft essayartig erzählt, wirkt dieses nachdenklich machende Buch gleichwohl berührend auf den Leser. Nicht zuletzt wohl auch deshalb, weil er ja jederzeit selbst an einem solchen Kipppunkt seines Lebens stehen könnte.

  • Odilie Pressberger

    aus Regensburg (Donau EKZ)

    5/5

    30.09.2014

    Buch (Taschenbuch)

    Aus privatesten Krankheitserlebnissen wird richtig gute Literatur für Alle!

    David Wagner macht mit seinem Buch "Leben" die ganz persönliche Grenzerfahrung einer Lebertransplantation zu einer allgemeingültigen Leseerfahrung für Alle. Bei der letzten Seite merke ich, wie froh ich bin, dass der Autor das alles so gut überstanden, überlebt hat.

Kundinnen und Kunden meinen

5

5

4

1

3

1

2

0

1

0

Bewertungen (7)

Weitere Artikel finden Sie in

Die Leseprobe wird geladen.
  • Produktbild: Leben