Rezension
»Den AutorInnen gelingt es mit ihrem Buch, eine neue Perspektive der Altersforschung zu eröffnen, welche die Rede von den Potenzialen des Alters und den Aktivierungsdiskurs zu kritisieren vermag, da sie das Alter(n) im Kontext der Aktivgesellschaft und des flexiblen Kapitalismus betrachtet.« ("Benjamin Gerwoll Ronca, Schweizerisches Archiv für Volkskunde, 111 (2015)")
»Auch wenn der Leser durch die [...] Begrifflichkeit der Autoren gefordert ist: Ihre Ergebnisse öffnen ihm die Augen über so manche politische Dimension des Alters, von dem er bisher vielleicht geglaubt haben mochte, es sei eine bloß biologische Tatsache.« ("Peter Meisenberg, WDR5 – Politikum, 23.07.2014")
»Auch jenseits von besonderem Forschungsinteresse der/s Einzelnen oder speziellem Hintergrundwissen bietet das Buch eine interessante Lektüre.Werden die Alten in Zukunft durch die drohende Altersarmut bald doch so aktiv sein, wie es der Staat sich jetzt schon wünscht?
»Ein hochinnovatives, methodisch fundiertes und in jeder Hinsicht beeindruckendes Zeugnis dafür, über welche Potentiale die Soziologie als ›kritische Wissenschaft der alternden Gesellschaft‹ verfügt.Es [stellt] eine lange Zeit vermisste Gegenstimme zum vermeintlich unproblematischen Alters-Aktivierungsdiskurs dar.
»Die Studie [bietet] eine überzeugende Rekonstruktion der diskursiven Neuverhandlung des Alters seit den 1980er Jahren, die viele substanzielle Einsichten auf einem hohen theoretischen Niveau entfaltet und nicht zuletzt auch sprachlich überzeugt.« ("Ludwig Amrhein, Soziologische Revue, 41/2 (2018)")
»Den AutorInnen [ist es] gelungen, die vielen widersprüchlichen Facetten eines brisanten Themas zu durchleuchten und beeindruckend vorzuführen, wie problematisch das Konzept der Altersaktivierung ist. Kritische Sozialforschung in Bestform!« ("Esther Gajek, Bayerisches Jahrbuch für Volkskunde (2016)")