Tommy Mein Kater und ich
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
06.05.2013
Verlag
TreditionSeitenzahl
196
Maße (L/B/H)
19/12/1.4 cm
Gewicht
214 g
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-8495-4414-0
Morgens hatte der Wecker durchaus noch seine Existenzberechtigung, nachts konnte ich ungestört durchschlafen und vor allem: mein Bett hatte ich für mich ganz alleine.
Die Zimmerpflanzen gediehen prächtig, keine Tapeten wurden zerkratzt und der Gang in die Küche war möglich ohne die Verfolgung eines wahnsinnig Wahnsinnigen.
Selbst morgens konnte ich hilflos vor der offenen Kleiderschranktür stehen, ohne dass vier Pfoten im Schrank verschwanden und dort so lange blieben, bis der schwarze Lieblingspullover übersät war mit Katzenhaaren und der Kater somit die Entscheidung über die Tageskleidung fällte, da das Entfernen der Haare zu lange dauern würde.
Auch die Frage, ob Katzen Socken fressen, weil nach dem Durchsuchen der Waschmaschine nur ein Exemplar wieder aufgetaucht war, konnte fakultativ entschieden werden.
Am PC vermochte ich alleine zu arbeiteten, brauchte keinen zimtfarbenen Kater, der die eBay-Auktionen überwachte, und auch der Drucker konnte unverletzt seine Arbeit verrichten. Und vor allem war ich der Boss im Haushalt.
Dieses und vieles mehr änderte sich schlagartig, als das Samtpfötchen bei mir einzog. Ein vierjähriger Streuner, der es leid war, sich von stinkenden Kanalratten zu ernähren, es lieber vorzog, sein Maul mit Whiskas, Felix oder Sheba vollzustopfen und regelmässig für Aufregung zu sorgen.
Es ist wie der Gang zum Arzt um sich Blut abnehmen zu lassen. Man setzt sich noch für einen kurzen Augenblick ins überfüllte Wartezimmer und da man nicht zum Arzt braucht, weil die Arzthelferinnen einem das Blut abzapfen, wird man eigentlich schnell aufgerufen. Dann beim Aufstehen schaut man in die Runde und sagt: Tja, Privatpatient. Eine Äusserung mit der man einen Hals wie eine dänische Butterkeksdose erhalten könnte.
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