Der in der Manualmedizin oft vertretenen Monokausalität (suche nach einer Primärläsion und deren Behandlung) setzten PD Dr. Buchmann und PD Dr. Kayser einen vielfältigeren Ansatz entgegen: Da Patienten erst beim Entstehen von Schmerz den Arzt aufsuchen, sehen Manualmediziner fast ausschliesslich Verkettungen. Fast regelhaft wird der Schmerz durch Trigger- und Tenderpunkte verursacht. Nach Meinung der Autoren kommt es darauf an herauszufinden, innerhalb welcher manualmedizinischer Syndrome diese Punkte entstanden sind und sie dann in den gefundenen Verkettungen zu behandeln.
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