Der Rothenburger Brückenzoll im 14. Jh.
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
27.06.2013
Verlag
GRINSeitenzahl
24
Maße (L/B/H)
21/14.8/0.3 cm
Gewicht
51 g
Auflage
2. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-656-44815-0
Die Arbeit ist so aufgebaut, dass zuerst die herrschaftliche Situation in Rothenburg erläutert wird. Es ist sinnvoll sich mit der Pfandschaftspolitik der Habsburger auseinander zusetzen, um überhaupt nachvollziehen zu können, wer den Zoll erhoben hat und wer davon betroffen war. Weiter wird der Unterschied zwischen Zoll und Weggeld angesprochen sowie Ereignisse, die vor der Erhebung des Weggeldes und der Niederschrift des Zollrodels stattfanden. Danach folgen meine Untersuchungen zum Zollrodel. Zu Beginn der Quellbetrachtung setze ich mich mit Währungen dieser Zeit auseinander. Die einzelnen Gebühren lassen sich so besser analysieren. Im Weiteren versuche ich die Wichtigkeit des aufkommenden Transitverkehrs von Norden nach Süden über den Gotthard aufzuzeigen. Ich stellte mir die Frage, ob die Reihenfolge der aufgelisteten Gütern eine praktische Bedeutung haben könnte, also ob man von einer Struktur im Zollrodel sprechen kann. Des Weiteren interessierte mich, wie sich die Zollgebühr zum Weggeld der Luzerner verhält und wovon die Höhe der einzelnen Gebühren abhängen könnte. Dabei ist es wesentlich auch einiges über das mittelalterliche Zahlenverständnis zu wissen, um die Verhältnisse richtig deuten zu können. Ebenfalls interessant ist die Fragestellung, welche Gesellschaftsschichten, wie stark vom Zollrodel betroffen sind. Um Fragen dieser Art beantworten zu können, muss die Bedeutung der einzelnen Waren und Transportmittel in dieser Zeit betrachtet werden. Die Gebühren des Rodels geben einen gemeinsamen Nenner, der verglichen werden kann. Problematisch bei solchen Vergleichen ist allerdings, dass die vergleichbaren Werte sehr unterschiedlicher Form sind. Die Verhältnisse zueinander, können nur angedeutet werden. Die Ware wurde in verschiedenen Massen und Grössen transportiert, was einen Vergleich erschwert.
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