Wertpapierleihe und Wertpapierpensionsgeschäft. Ein betriebswirtschaftlicher Vergleich
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
11.08.2013
Verlag
GRINSeitenzahl
28
Maße (L/B/H)
21/14.8/0.3 cm
Gewicht
56 g
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-656-45939-2
Die Wertpapierleihe wurde 1990 in Deutschland etabliert. Von diesem Zeitpunkt an ist das Volumen der Wertpapierleihgeschäfte sprunghaft angestiegen. Die Entwicklung resultiert aus zahlreichen regulativen, rechtlichen sowie aufsichtsrechtlichen Erleichterungen. Folglich ist die Wertpapierleihe aus der Reihe der Finanzmarktinstrumente nicht mehr wegzudenken.1 Wertpapierpensionsgeschäfte existieren seit längerer Zeit in Deutschland. Bis Ende des Jahres 1998 wurden sie hauptsächlich von der Bundesbank angeboten, um den Banken Liquidität in Form von Zentralbankgeld zur Verfügung zu stellen. Ausserdem dienten sie dazu, Signale bezüglich des geldpolitischen Kurses zu setzen.
Seit Beginn der Europäischen Wirtschafts- und Währungsunion am 01.01.1999 wird die Bankenliquidität im Rahmen von Offenmarktgeschäften gesteuert. Es werden befristete Transaktionen angeboten, deren Abwicklung als Pensionsgeschäfte oder Pfandkredite möglich ist. Den nationalen Zentralbanken ist es freigestellt, welche Form der befristeten Transaktionen sie anwenden. Die Deutsche Bundesbank hat sich gegen die Pensionsgeschäfte und für die Pfandkredite entschieden. Im Gegenzug haben Pensionsgeschäfte zwischen Geschäftsbanken sowie zwischen Banken und Nichtbanken an Bedeutung gewonnen.2Aus diesem Grund wird die Hausarbeit auf die Pensionsgeschäfte zwischen diesen Beteiligten beschränkt.
Im folgenden Kapitel werden Begriff und Bedeutung der Wertpapierleihe und des Wertpapierpensionsgeschäfts erläutert. In diesem Zusammenhang erfolgt eine Beschreibung der Grundidee der Geschäfte. In Kapitel 3 werden die Geschäfte miteinander verglichen, wobei in jedem Gliederungspunkt zunächst auf die Wertpapierleihe und anschliessend auf das Wertpapierpensionsgeschäft eingegangen wird. Es werden dabei ausgewählte Kriterien angewendet, um den Rahmen der Arbeit nicht zu sehr auszuweiten. Dabei werden als erstes die Motive einer Geschäftsanbahnung analysiert. Im Anschluss erfolgt ein Kapitel bezüglich der Rentabilität der Geschäfte. Im Rahmen dieses Gliederungspunktes soll untersucht werden, inwieweit die Wertpapierleihe bzw. das Wertpapierpensionsgeschäft der zusätzlichen Gewinnerzielung dienen...
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