Zitat
"Es geht um die Liebe, manchmal versteht Martha Gellhorn auch Selbstliebe darunter, es geht um das, was Frauen und Männer miteinander verbindet und oft genug trennt, es gibt kaum eine Autorin, die ein derart scharfes Skalpell ansetzt beim Sezieren ihrer Paare. Wunderbar übersetzt von Miriam Mandelkow."
Jens Büchsenmann, NDR "Schärfe und Ironie, Spott und Bitterkeit, ja grelle Karikaturen und ätzenden Hohn enthalten die drei "munteren Geschichten". Die psychischen Schwächen sind auf alle Charaktere verteilt. Die Bitternis auch. Und die anthropologische Erkenntnis, dass Leben nicht nur darin besteht zu leben, sondern auch zu leiden. Jenseits jeder Konventionen. Manchmal auch wegen der Konventionen."
Alexander Kluy, Der Standard "Trotz der Sezierlust der Autorin verkommen ihre Helden nie zu blossen Karrikaturen. Wohl deshalb, weil Martha Gellhorn wie alle guten Humoristen viel eigenes verarbeitete, vor allem auch mit sich selber abrechnete und über sich lachen konnte."
Julian Schütt, Basler Zeitung "Es geht um Paare, um Liebe, Ehe, Zermürbung, Verrat. Martha Gellhorn richtet ihren unerschrockenen Blick auf Kriegsschauplätze der anderen Art. Und tut das so elegant, gescheit und fedrig leicht, dass all die Scheusslichkeiten, die geschehen zwischen Männern und Frauen, zur vergnüglichen Lektüre werden."
Gabriele von Arnim, Die Welt "Erzählungen als Frischekick ... Martha Gellhorn gehört zu den lohnendsten literarischen Wiederentdeckungen der letzten Jahre. Sie schreibt im wahrsten Sinne des Wortes Muntere Geschichten für müde Menschen: feine, in sich geschlossene Wunderwerke, die uns - vor allem, wenn wir Erholung nötig haben - vortrefflich mit der Vergeblichkeit allen menschlichen Strebens unterhalten."
Brigitte "Martha Gellhorn hat einen glasklaren Blick für menschliche Schwächen. Für die Raffinesse der Psyche. Die Diktatur des Leibes. Die Illusion der Liebe. Die silbrige Kühle ihrer Sprache ist verführerisch. Und typisch Gellhorn, die den Schmerz mit feiner Ironie durchwebt, dem Pathos so abhold bleibt wie dem schwatzhaften Wortüberfluss. Wunderbar sprachempfindlich übersetzt von Miriam Mandelkow. Man legt das Buch nach 256 Seiten nur zögernd aus der Hand."
Gabriele von Arnim, NDR 1 Niedersachsen "Das Buch ist ein ausgesprochenes Vergnügen. Martha Gellhorn vermag mit zwei, drei Sätzen ein Setting hinzuwerfen und mit drei, vier Sätzen eine kühl ziselierte Psychologie - und dann kommen die Dinge doch anders, als es diese Schicksalsvorlage vorsieht..."
Katrin Kruse, NZZ am Sonntag "Martha Gellhorn pflegt einen Sarkasmus, der ihre Texte heute unglaublich interessant und witzig macht. Zunächst handeln ihre Geschichten vom Ver- und Entlieben, Eheschliessen und -scheiden. Dahinter steht aber auch das ganze grosse Welttheater der 20er, 30er und 40er Jahre."
David Eisermann, WDR5 "Martha Gellhorn war eine berühmte Kriegsreporterin, eine engagierte Journalistin, eine Schönheit... und zweifellos eine originäre Schriftstellerin. Davon zeugen auch die drei Novellen, die jetzt zum ersten Mal in deutscher Übersetzung erschienen sind... Gellhorn erzählt virtuos und kenntnisreich, variiert wie schon in dem Novellenband Paare Liebes- und Paarkonstellationen."
Manuela Reichart, Literaturen