Die Heilung durch den Geist. Mesmer - Mary Baker Eddy - Freud Drei Wege zwischen Gesundheitswillen, Glaubenskraft und Selbsterkenntnis - von Mesmer bis Freud
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Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Ja
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
01.01.2013
Verlag
E-artnowSeitenzahl
390 (Printausgabe)
Dateigröße
777 KB
Auflage
4
Sprache
Deutsch
EAN
9788087664605
Aus der Einleitung:
Dieses Buch will keineswegs eine systematische Geschichte sämtlicher seelischen Heilmethoden sein. Mir ist es nur gegeben, Ideen in Gestalten darzustellen. Wie ein Gedanke in einem Menschen Wachstum gewinnt und dann über diesen Menschen hinaus in die Welt, dieses geistig-seelische Geschehnis scheint mir immer eine Idee sinnlicher zu veranschaulichen als jedes historisch-kritische Referieren. Darum habe ich mich begnügt, nur drei Menschen zu wählen, die, jeder auf anderem und sogar gegensätzlichem Wege, das gleiche Prinzip der Heilung durch den Geist an Hunderttausenden verwirklichten: Mesmer durch suggestive Verstärkung des Gesundheitswillens, Mary Baker-Eddy durch die chloroformierende Ekstatik der Glaubenskraft, Freud durch Selbsterkennung und damit Selbstbeseitigung der unbewusst lastenden Seelenkonflikte. Persönlich habe ich keine dieser Heilmethoden weder als Arzt erproben können, noch ist sie an mir als Patienten erprobt worden; an keine bindet mich Fanatismus der Überzeugung oder private Dankbarkeit. So hoffe ich, indem ich ausschliesslich aus psychologischer Gestaltungsfreude diese Gestalten darstelle, unabhängig geblieben und im Bilde Mesmers nicht Mesmerist, in jenem Baker-Eddys nicht Christian-Scientist, in jenem Freuds nicht restloser Psychoanalytiker geworden zu sein. Ich bin mir voll bewusst, dass jede dieser Lehren nur wirksam werden konnte durch Übersteigerung ihres Prinzips, dass jede eine überspitzte Form in anderer Überspitzung darstellt, doch getreu Hans Sachsen"sag ich nicht, dass dies ein Fehler sei". Wie zum Wesen der Welle, dass sie über sich selbst hinaus will, gehört es zur Entwicklungskraft jedes Gedankens, dass er seine äusserste Form sucht.
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