Produktbild: Nebel im August

Nebel im August Die Lebensgeschichte des Ernst Lossa

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Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Altersempfehlung

13 - 99 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

30.09.2008

Verlag

Penguin Random House

Seitenzahl

352 (Printausgabe)

Dateigröße

1054 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783894804855

Beschreibung

Zitat

"Domes ist in seiner Darstellung spürbar bemüht, keinen Widerstandshelden aus Ernst Lossa zu machen, sondern ihn zu beschreiben als das, was er war: ein aussergewöhnlich tapferer und im Übrigen ganz normaler Junge. Den Fakten folgend und nur die Lücken der Überlieferung mit den Mitteln der Vorstellungskraft füllend, beschreibt Domes das Leben Ernst Lossas mit grosser Vorsicht und noch grösserem Einfühlungsvermögen."

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  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt
  • keine Vorlesefunktionen des Lesesystems deaktiviert

Altersempfehlung

13 - 99 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

30.09.2008

Verlag

Penguin Random House

Seitenzahl

352 (Printausgabe)

Dateigröße

1054 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783894804855

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  • Bewertung

    aus Lauffen

    5/5

    28.11.2020

    eBook (ePUB)

    Berührend und manchmal nur schwer auszuhalten

    Worum geht es in dem Buch? Der Journalist und Autor Robert Domes (Jahrgang 1961) hat sich mit Krankenakten befasst, die ihm aus dem Bezirkskrankenhaus in Kaufbeuren zugänglich gemacht wurden. Er stieß dort auf unglaubliche Ereignisse, die während des Zweiten Weltkriegs in dieser Klinik passierten. Menschen wurden dort schikaniert, gequält und umgebracht. Ein Schicksal hat es dem Autor besonders angetan – das Schicksal von Ernst Lossa. Mit vier Jahren kam Ernst in ein Heim. Er hatte seine Mutter verloren und der Vater konnte für ihn und seine zwei Schwestern nicht sorgen. Ernst Lossa war ein aufgeweckter Junge, der von anderen Kindern und auch Lehrern oft wegen seiner Herkunft gemobbt wurde. Er stammte aus einer Familie der Jenischen – das ist ein fahrendes Volk. Viele bezeichneten ihn als „Zigeuner“, was ihn kränkte. Als er sich gegen die Schikanen, die ihm andere Kinder und Erwachsene „angedeihen“ ließen, wehrte und, wenn er Gegenstände stahl, wurde er als „unerziehbar“ eingestuft. So wurde er von einem Heim in das nächste abgeschoben, bis er schließlich in einer Anstalt in Kaufbeuren-Irsee landete, in der schwerbehinderte Menschen lebten. Er versuchte, sich dort nützlich zu machen, er freundete sich mit einigen Bediensteten an. Dabei träumte er immer wieder, dass sein Vater ihn herausholt und mit ihm eines Tages nach Amerika reisen zu können… Meine Meinung zu diesem Buch: Das Buch hat mich gepackt und erschüttert. Robert Domes hat es nicht nur geschafft, Ernst Lossa eine Geschichte zu geben – er hat es auch geschafft, diesem Jungen eine Seele zu geben. Manche Passagen in diesem Buch waren für mich schwer zu ertragen. Oft dachte ich beim Lesen: „Schwer erziehbar war dieser Ernst doch nicht. Er war ein cleveres Bürschchen, der Dinge stahl.“ Aber er war nicht gewalttätig und er tat niemandem ein Leid an. Die Lektüre erschüttert, sie berührt, sie macht fassungslos. Auch wenn vieles nur schwer zu ertragen ist, empfehle ich das Buch unbedingt weiter. Es ist ein wichtiges Buch. Es behandelt einen Teil dunkler, deutscher Geschichte, den man nicht vergessen sollte. Von mir gibt es fünf Sterne für „Nebel im August“.

  • Bewertung

    5/5

    11.10.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Gegen das Vergessen

    Die Lebensgeschichte des Ernst Lossa, der dem Euthanasie-Programm der Nationalsozialisten zum Opfer fiel, ist unbedingt lesenswert. Der Roman ist in vielen Teilen authentisch, immer wieder erschreckend und sehr ergreifend. Eine absolute Leseempfehlung.

  • Bewertung

    5/5

    10.02.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Wie fand ich dieses Buch?

    Mir hat das Buch sehr gefallen. Im Grunde genommen ist zwar immer das gleich geschehen, er geht von Heim zu Heim und lernt neue Freunde kennen. Doch trotzdem ist es sehr unterhaltsam zu lesen und vorallem ist es sehr lerreich. Es stellt sehr gut da wie es frühere in diesen Heimen war und wie man Menschen nur wegen ihrer Herkunft beurteilt und behandelt hat. Da es eine ware Geschichte ist, ist es sehr Realität getreu und daher spannend zu lesen. Ich würde es jemanden anders weiter empfehlen wenn diese Person interesse an der Geschichte des 2.Weltkrieg hat und gerne in dieses Zeitalter eintauchen möchte.

  • Bewertung

    aus Rostock

    5/5

    17.02.2019

    Buch (Taschenbuch)

    Sehr ergreifend

    Ich habe schon den Film gesehen und dann mir erst diese Buch geholt. Ich muss sagen es ist so ergreifend und zugleich auch erschreckend was Menschen anderen an tun können. Ich kann dieses Buch nur empfehlen. Wer sich für Euthanasie interessiert muss dieses Buch einfach lesen.

  • Bewertung

    5/5

    16.05.2009

    Buch (Taschenbuch)

    Es lohnt sich

    Ich bin 14 Jahre alt und habe dieses Buch gelesen. Ich lese sehr gerne Bücher die im zweiten Weltkrieg spielen und dazu auch noch wahr sind. Man bekommt ein gutes Bild von der Vergangenheit. Es ist ein Buch ,indem die Fakten wirklich beschrieben werden und nicht ,wie in anderen Büchern umschrieben und damit uninteressant gemacht werden. Es sind Momente und Situationen beschrieben, welche einem wirklich nah gehen. Ich muss echt sagen ,dass es mein lieblingsbuch ist und es nur weiterempfehlen kann.

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