Occupy! Die ersten Wochen in New York. Eine Dokumentation
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Ja
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
16.12.2011
Herausgeber
Keith Gessen + weitereVerlag
SuhrkampSeitenzahl
94 (Printausgabe)
Dateigröße
1432 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783518781401
Nach Tunis, Kairo, Madrid, Tottenham und Athen hat die globale Welle der Empörung nun auch das Auge des Sturms erreicht, die Wall Street in New York. Die Aktivisten, die am 17. September 2011 den Zuccotti Park im Financial District besetzten, kämpfen unter dem Motto »We are the 99 percent« für soziale Gerechtigkeit, die strikte Trennung von Wirtschaft und Politik und entwerfen Modelle für eine humanere Gesellschaft im 21. Jahrhundert. Unmittelbar nach dem Beginn der Proteste haben sich junge Publizisten und Aktivisten zusammengetan, um die Entwicklungen vor Ort zu dokumentieren. Neben atmosphärisch dichten Reportagen enthält dieser Band Essays über die Hintergründe und Aussichten der Bewegung, darunter Texte von Judith Butler, Joseph E. Stiglitz und Slavoj Zizek.
Kundinnen und Kunden meinen
Dokumentation eines Aufstandes ...
Thomas Fritzenwallner aus Wiener Neustadt am 06.06.2012
Bewertungsnummer: 781182
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
Mark Greif, beschäftigt bei der New School in New York und einer der Gründer der Kulturzeitschrift "N+1", stellte mit Kollegen die "Occupy"-Gazette auf die Beine, eine Zeitung über und für die Demonstranten. Ein Teil des Buches besteht aus Artikeln der Gazette, die wie Kurzmeldungen in sozialen Netzwerken anmuten - was sie teilweise auch sind - , ein zweiter aus analytischen Essays.
Den Redakteuren, Journalisten und Autoren war klar, dass sie zum Zucotti Park gehen mussten. Nicht nur um mitzumachen, sondern um alles zu dokumentieren.
Außer Reportagen und Stimmungsbildern der ersten Tage und Wochen enthält das Buch wie erwähnt auch Analysen. Oder besser gesagt, Versuche von Analysen.
Die meisten analytischen Beiträge befassen sich mit der Geschichte. Es ging dabei um Dinge, die man nicht verstand. Also zum Beispiel: Woher kam die Tradition, dass so viel getrommelt wurde? Oder: Wie verhielt sich die Polizei bei früheren Protestbewegungen? Hat man uns besser oder schlechter behandelt?
Für die Antworten auf diese Fragen ist es zu früh. Man weiss es einfach noch nicht.
Was man noch alles unternehmen könnte, ist am Schluss des Buches, "Occupy! Die ersten Wochen in New York" angeführt. Hier einige Beispiele:
Verstaatlicht die Banken
Kostenlose Fahrräder für alle
Nie wieder Arbeitsessen
Besetzt alles: Prozesse, die Vorstellungskraft, den blauen Himmel.
Was man davon nun wirklich halten soll, bleibt jedem Leser selbst vorbehalten, jedenfalls stellt das Buch eine übersichtliche Dokumentation dieser "Zeit des Aufruhrs" dar.