Produktbild: Oliver Twist

Oliver Twist

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

21.07.2012

Verlag

Jazzybee Verlag

Seitenzahl

546 (Printausgabe)

Dateigröße

929 KB

Übersetzt von

Gustav Meyrink

Sprache

Deutsch

EAN

9783849609795

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Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

21.07.2012

Verlag

Jazzybee Verlag

Seitenzahl

546 (Printausgabe)

Dateigröße

929 KB

Übersetzt von

Gustav Meyrink

Sprache

Deutsch

EAN

9783849609795

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  • bahadir

    aus heilbronn

    5/5

    07.12.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Mein erstes Buch von Charles Dickens

    Das ist das erste Buch von Charles Dickens dass, ich gelesen habe und es hat mir sehr gefallen. Die Schreibweise find ich sehr gut. Das Buch ist sehr dramatisch und düster, Dickens macht vorallem auf die Denkweise und das Verhalten der Menschen zur Zeiten der Industriellen Revolution Aufmerksam, in dem er beschreibt, wie hart das Leben vorallem für Waisenkinder sei es im Waisenhaus, sei es auf der Strasse war. Es gab einige Momente im Buch, wo ich tatsächlich etwas mehr Güte und Zuneigung für den kleinen Oliver Twist von seinen Mitmenschen erwartet habe, die er leider selten gekriegt hat.

  • buchwürmchen

    aus reutlingen

    4/5

    31.03.2015

    Buch (Taschenbuch)

    Weil der Vater unbekannt ist…

    Weil der Vater unbekannt ist und die Mutter früh stirbt, wird Oliver in einem Waisenhaus untergebracht. Die völlig überforderten und unseriösen Betreuer reichen ihn für nur fünf Pfund an einen Sargschreiner weiter. Bei diesem wird er vom Lehrling gezüchtigt und misshandelt, flieht deshalb nach London, wo er sich einer Diebesbande anschließt. Doch ungeschickt und viel zu ehrlich zum Stehlen, landet er sehr bald im Gefängnis. Der gerissene Bandenanführer Fagin aber, findet Gefallen am jungen Oliver und will ihn unbedingt in die Kunst des Diebstahls einweisen. In Anbetracht dessen, dass die Geschichte zwischen 1837 und 1939 zu Papier gebracht wurde, wirkt die angewandte Sprache anfänglich etwas schwierig und holprig, doch je mehr man in die Geschichte eintaucht, desto höher der Genuss. Bildhaft und fassbar sind die Beschreibungen Dickens, ob es um die Landschaft geht, oder um London als Brutstätte des Bösen und der Armut, er verliert sich in Details und dies bereichert die Geschichte ungemein. Dickens verwendet in den Dialogen verschiedenen Dialekte, damit wollte er wohl die unterschiedlichen gesellschaftlichen Schichten hervorheben, im Originaltext macht es sicherlich Sinn, die Übersetzung leidet jedoch ein wenig darunter. Nichts desto trotz, was mich schon als Kind unheimlich begeistern konnte, verzauberte mich im Erwachsenenalter umso mehr.

  • Sue

    aus Uelzen

    3/5

    04.02.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Typisch Dickens: überzogen ind sarkastisch legt er den Finger in die Wunde

    "Oliver Twist" ist der zweite Roman von Charles Dickens, welcher 1837 - 1839 kapitelweise in der Zeitschrift Bentley's Miscellany erschien. Diese Art der Veröffentlichung nutze Dickens sehr oft für die Erstveröffentlichung seiner Werke, gerade zu Beginn seiner schriftstellerischen Karriere. In diesem Roman wird die Geschichte des Waisenjungen Oliver Twist erzählt, der von einem Armenhaus der Kirche, in einer englischen Kleinstadt, zu einem Lehrherrn gelangt, bei dem es ihm übel ergeht und aus dessen Fängen er sich alsbald nach London flüchtet. Doch dort gerät er schnell in die Fänge des skrupellosen Hehlers Fagin, der sich vieler Straßenkinder annimmt und diese zu seinen Dieben ausbildet. So auch Oliver ... Dieses Werk bildet einen scharfen Kontrast zu seinem ersten Werk "Die Pickwickier", welches sehr humoristisch ist. "Oliver Twist" hingegen ist sehr düster, denn Dickens erzählt in sehr drastischen Bildern von den Zuständen zur Zeit der Frühindustrialisierung, über die Kinderarbeit und den Missbrauch, wie auch der Misshandlung von Kindern. Stets sehr überzeichnet und mit einer gehörigen Portion Sarkasmus übertreibt Dickens maßlos, aber auch, um zu schocken und die Menschen wachzurütteln. So weist er in seinen Werken oft auf soziale Missstände hin und prangert die damaligen Sozialstrukturen an. Tatsächlich konnte Dickens dadurch erreichen, dass sich die Lebenssituation von Jacob's Island, einem Slum Londons, beträchtlich verbesserte, nachdem er einen Roman darüber veröffentlichte und so auf die Missstände vor Ort aufmerksam machte. Einziger Kritikpunkt an der Geschichte ist Oliver, der so edel und wohlerzogen daherkommt, wie es für ein Waisenkind kaum möglich sein kann. Hier könnte ich natürlich auch vermuten, dass Dickens zeigen wollte, dass jedes Kind ein reines und gutes Wesen ist, egal woher es kommt und wir Erwachsenen die Macht haben, was aus ihm eines Tages für ein Mensch wird. In unserer heutigen Zeit fällt der Roman durch seine antisemitischen Äußerungen, dem ein oder anderen (und je nach Ausgabe) wahrscheinlich negativ auf. Hier bitte ich zu bedenken, wann der Roman geschrieben wurde und dass zu jener Zeit, das nötige Fingerspitzengefühl fehlte. Jedoch hätte ich mir in meiner Ausgabe des Anaconda Verlags ein entsprechendes Vorwort gewünscht. Generell ist Charles Dickens eine Person mit einem wirklich interessanten Leben, von dem ein jeder schon gehört, wenn nicht gar gelesen hat und es empfiehlt sich sehr, sich vorab mit dem Autor zu beschäftigen. Solltet ihr zum ersten Mal zu einem Dickens greifen wollen, ist "Oliver Twist" emotional nicht das einfachste Werk, greift lieber zuerst zu "Die Pickwickier".

  • Sabine

    aus Köln

    3/5

    02.08.2013

    Buch (Taschenbuch)

    Oliver wächst als Findelkind…

    Oliver wächst als Findelkind in einem Waisenhaus auf, nachdem seine Mutter bei der Geburt gestorben und sein Vater unbekannt ist. Bald werden seine Dienste angeboten und für 5 Pfund wird der kleine Oliver an einen Leichenbestatter weitergegeben. Doch hier wird er gezüchtigt und misshandelt, Oliver flieht nach London und findet Anschluss bei einer Diebesbande, angeführt von dem gerissenen Juden Fagin. Doch Oliver ist viel zu ehrlich, um andere zu bestehlen und landet rasch im Gefängnis. Doch Fagin hat an ihm ein ganz besonderes Interesse und will in unbedingt in die Kunst des Diebstahl einführen. Zunächst habe ich mich mit der Geschichte etwas schwer getan, denn der Sprachstil ist nicht unserer Zeit entsprechend und wirkte auf mich daher hölzern und ungelenk. Doch nach wenigen Kapiteln habe ich mich daran gewöhnt und konnte mich dann auch einfinden in die Geschichte um den kleinen Oliver Twist. Wirklich toll sind die Beschreibungen Dickens der Landschaft, der Stadt London und auch der vielen Kleinigkeiten in den verschiedenen Häusern und Stätten. Dadurch gewinnt man einen plastischen Eindruck, wie das Leben im London und die Zustände von England im 19. Jahrhundert wirklich waren. Hunger, Verzweiflung und Armut waren insbesondere in den unteren Bevölkerungsschichten stets präsent, ein Menschenleben hier auch nicht besonders viel wert. Dickens hat zudem einen sehr eigenen Humor, manchmal ironisch und sarkastisch, was mir immer wieder ein Lächeln auf die Lippen gebracht hat und mir sehr gefallen hat. Probleme hatte ich jedoch mit den verschiedenen Dialekten, die meinen Lesefluss gestört haben und für mich keinen wirklichen Sinn gemacht haben. Im Original sollten damit wohl die verschiedenen gesellschaftlichen Schichten hervorgehoben werden, in der deutschen Übersetzung jedoch ist es eher ein uneinheitliches Sammelsurium verschiedener deutscher Dialekte. Der kleine Oliver hatte in seinen frühen Jahren wirklich kein gutes Leben und irgendwie hat er mir auch leid getan. Dennoch war er mir nicht wirklich sympathisch. Eingeschüchtert und eher als Heulsuse dargestellt schien er mir nicht als „Held“ einer Geschichte, sondern eher hin und her geschuppst von anderen. Die meisten Sachen geschehen einfach mit ihm, nur selten ergreift er selber die Initiative und handelt. Insgesamt scheinen mir die Charaktere eher einfach gestrickt: entweder sind sie gut oder böse, entsprechen meist einem gängigen Klischee und kommen daher leider ein wenig flach daher. Die Geschichte war relativ schnell durchschaut und etwas vorhersehbar, dennoch hat mir das Ende gefallen, denn es konnte offenen Fragen für mich klären. Ich bin froh, nun endlich diesen Kinderbuch-Klassiker gelesen zu haben, auch wenn er meine Erwartungen nicht ganz erfüllen konnte. Dennoch habe ich das Lesen nicht bereut, denn schon alleine die Beschreibungen Dickens verschiedenster Situationen und Orte haben mir sehr gefallen und mir die Zeit des 19. Jahrhunderts in London näher gebracht. Die Geschichte selber fand ich leider nicht so ansprechend, trotzdem bereue ich das Lesen nicht und vergebe 3 Sterne.

  • Bewertung

    Orell Füssli Book Circle Community

    2/5

    18.05.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Leben in Londons Armenviertel

    Ich habe mir mehr erwartet von der Geschichte um das Findelkind. Und das Hauptproblem lag bei Oliver Twist. Er wird als kleiner Engel dargestellt, dem schlimme Dinge passieren und dem gute Aristokraten helfen, weil er so ein Goldstück ist. Das Problem dabei: Alles geschieht mit Oliver, er macht kaum etwas aus eigenem Antrieb. Fasziniert war ich von der Darstellung der Kriminellen Bande, in deren Fänge der Junge gerät. Es gibt hier keinen guter Menschen, aber jede Menge Drama und eine spannende Milieustudie. Leider sind die Figuren und Dialoge hölzern. Das hat jedoch kaum geschadet, um eine Vorstellung von den prekären Verhältnissen in den Armenvierteln Londons zu erlangen. Kurz: Das Buch ist zu lange für die erzählte Geschichte und da es eines von Dickens ersten Büchern ist, ist sein Stil noch nicht so klar erkennbar. Eine spannende Milieustudie, die leider unter einem schlechten Protagonisten leidet.

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