Frankreich und Italien - Ein Weg aus der habsburgischen Umklammerung
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Sprache:Deutsch
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inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
10.03.2008
Verlag
GRINSeitenzahl
26 (Printausgabe)
Dateigröße
485 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638025157
Die lang andauernde Auseinandersetzung um Italien als Schlüsselregion Europas war geprägt von rasch wechselnden Bündnissen. [...]
[...] damals wurden umfassende und zukunftsweisende diplomatische Instrumentarien wie ein permanentes Gesandtschaftswesen entwickelt. [...] Gewiss trug die Intensivierung der Diplomatie zum häufigeren Gebrauch vertraglicher Mittel bei, ohne dass daraus jedoch eine Stabilität der Beziehungen entstanden wäre. Die Vertragspraxis war auch weiterhin vom Aspekt kurzfristiger Nützlichkeit und Perspektivität gekennzeichnet, aber es war eben nicht mehr nur die Heiratspolitik, auf der sich Bündnisse gründeten. Und genau dieses Verhalten der einzelnen Staaten untereinander war prägend für den Kampf um die Hegemonie in Italien zwischen 1494 und 1559, welcher für das Haus Habsburg und für Frankreich gleichzeitig ein Ringen um die Hegemonie in Europa war.
In der Forschung wird dabei der Schwerpunkt eher auf die Lage Karls V. gelegt - dies spiegelt sich auch in der Quellenlage wider. Es gibt nur wenige deutschsprachige Arbeiten, welche diese Epoche der italienischen Geschichte ausführlich mit den französischen Königen in Zusammenhang bringen. Dabei ist natürlich festzustellen, dass der Verlauf der Kriege um Italien nur im Zusammenspiel dieser Regenten zu behandeln ist. [...]
Ziel dieser Arbeit ist es, die Ursachen und den Verlauf der französischen Invasion in Italien im Widerstreit mit Spanien/Habsburg darzustellen. Da das Handeln der italienischen Staaten und der Päpste durch diese geprägt war, sollen die Motive ihres Verhaltens - explizit am Beispiel Venedigs - und die Auswirkungen des europäischen Hegemoniestrebens auf der Halbinsel betrachtet werden.
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