Pippa Bolle wähnt sich im Glück: Sie soll in Südfrankreich die Renovierung eines Sommerhausesüberwachen. In einem Anglerparadies bei Toulouse bezieht Pippa eine Ferienwohnung,die Pascal, Koch der Hôtellerie au Vent Fou, ihr unentgeltlich zur Verfügung stellt - nichtohne Hintergedanken. Als dann auch noch der Berliner Anglerclub »Kiemenkerle e.V.« zumgrossen Wettangeln anreist, ist es mit der Ruhe vorbei : Denn plötzlich hängt kein Fisch amHaken, sondern eine Leiche. Und schon befindet sich Pippa, Detektiv in wider Willen, in einemneuen Fall.
Kundinnen und Kunden meinen
4.1/5.0
Bewertung
aus Bochum
5/5
19.01.2021
eBook (ePUB)
Pippa Bolle einfach klasse
Dieses Buch ist genau so wie die beiden Vorgänger sehr lustig und sehr fesselnd. Auf jedenfall empfehlenswert! Pippa wird umhimmelt von sämtlichen Männern, mitten drin passiert ein Mord und Pippa gibt sich selber in Gefahr, dabei wollte sie "nur" übersetzen.
Bewertung
aus Amberg
4/5
19.01.2021
eBook (ePUB)
Tote Fische beißen nicht - Pippa Bolle Fall 3
In ihrem dritten Fall verschlägt es Pippa Bolle nach Südfrankreich. Sie will in Ruhe Hemingway übersetzen und ihren vierzigsten Geburtstag feiern. Daher kommt unserem rothaarigen Lockenkopf die Bitte von Freundin Pia die Renovierungsarbeiten des neuen Hauses zu überwachen sehr gelegen.
Das Haus hat noch ein Geheimnis: vor zwanzig Jahren verschwand dort Jean Didier nach einem heftigen Streit mit seinem Vater und dessen neuer Frau. Was ist mit Jean passiert? Pia bittet Pippa dieses Geheimnis zu lösen. Im Dorf stößt Pippa erst auf eine Wand aus Schweigen.
Unterstützt wird Pippa in diesem Fall von einem Anglerverein aus Berlin und auch Kommissar Schmidt aus Fall 1 ist wieder mit dabei. Nach kurzer Zeit taucht die erste Leiche auf und Pippa gerät selber in Gefahr. Außerdem hat sie gleich drei Männer, die ihr den Hof machen und Noch-Ehemann Leo will Pippa zurück.
Wieder ein wunderbarer schöner Krimi. Gut zu lesen. Manchmal verwirren einen die vielen Beteiligten, aber durch die Beschreibung der Einzelnen am Anfang des Buches kommt man gut zurecht. Sehr schön war auch das Interview mit den beiden Autorinnen am Anfang des Buches. Beide dürfen in diesem Roman eine kleine Nebenrolle spielen :-).
Wieder absolut gelungen und noch nicht langweilig.
Edith Kölzer
aus Bielefeld
4/5
19.01.2021
eBook (ePUB)
Mord oder Unfall?
Für viele ist Pippa Bolle schon Kult. Die Berliner Pflanze aus der Transvaalstraße trägt das "Ermittler-Gen" in sich. Ihr Familienstand: verheiratet, getrennt lebend. Der Ex ist Italiener. Ihren Lebensunterhalt verdient sie sich durch Übersetzungen. Um in Ruhe arbeiten zu können, nimmt sie gerne mal "Housekeeper"-Posten an. Pippa Bolle verschlägt es diesmal an einen See in Südfrankreich, wo sie neben ihrer Arbeit die Renovierung des Hauses ihrer Freunde beaufsichtigen soll. Zeitgleich mit ihr trifft die Berliner Anglergruppe "Kiemenkerle" ein, zu denen auch der ihr bekannte Kommissar Wolfgang Schmidt gehört. Dann wird einer der Kiemenkerle tot im Kühlwagen gefunden, und schon ist Pippa Bolle mitten drin in den Ermittlungen. Klar, dass sie den Fall aufklärt. Was blöeibt, ist das Warten auf Pippa Bolles nächsten Fall...
Bewertung
aus Lelystad
5/5
14.11.2022
Buch (Taschenbuch)
Tote Fische in Frankreich
Mit viel Spass folge ich zum dritten Mal Pippa Bolle's Abenteuer. Auf Seite 130 habe ich die Mitspieler, etwas von der Geschichte und die Region kennengelernt. Es sieht so friedlich aus, aber... ich fühle schon die Unterströmungen. Und nicht nur im See......
Brilli
aus Hagen
5/5
19.01.2021
Buch (Taschenbuch)
Stille Tage in Chantilly - Bonne peche pour Pippa.
Stille Tage in Chantilly hatte sich Pippa Bolle gewünscht und vor allen Dingen Muße, sich mit der Übersetzung von Hemmingways biographischen Schriften zu befassen. Deshalb nahm sie freudig das Angebot ihrer Freundin Pia Peschmann an, sich dort ein paar Wochen um die Renovierung des Ferienhauses bei Chantilly-sur-Lac zu kümmern, das Pia zu erstaunlich günstigem Preis erworben hatte. Das Schnäppchenangebot hatte eine Ursache: Vor 25 Jahren war dort im Haus etwas Dramatisches geschehen und der damals 18 Jahre alte Jean Didier ist seither verschwunden, wurde vielleicht Opfer eines Verbrechens. Kein Wunder, dass dieses Gemäuer dem Preisverfall anheim fiel. Für Pippa, deren Domizil im "Vent Fou" gebucht war, wo sie von Pascal mit feurigen Blicken und kulinarischen Köstlichkeiten versorgt wurde, war die Aussicht auf eine Auszeit von der Transvaalstraße in Berlin gerade jetzt besonders verlockend. Über kurz oder lang würde dort Leo, ihr Verflossener, aufkreuzen, der just zu diesem Zeitpunkt die Scheidungspapiere erhalten haben musste und sicher nicht beherrscht reagieren würde. Ihren 40.ten Geburtstag konnte sie nachfeiern, das war kein Problem. So fuhr Pippa beschwingt in Richtung Südfrankreich und teilte diese Route mit einem Berliner Kleinbus, der den Anglerverein Kiemenkerle e.V. an Bord hatte und seinem diesjährigen Angler-Ausflugs-Ziel am Fuß des Montagne noir entgegensteuerte. Noch ahnte Pippa nicht, dass auch ihr alter Bekannter aus Schreberwerder, Kommissar Wolf Schmidt, ein Begleiter der munteren Angler war. An attraktiven Männern, die Pippa den Hof machten, fehlte es sowieso nicht, man musste nur erkennen, wer ein unehrliches Spiel trieb und damit gefährlich war, was in all den auftretenden Turbulenzen recht schwer fiel. Auch Leo, dem Pippa entgehen wollte, kreuzte noch in ihrem Umfeld auf und - last not least - wie immer bei der detektivisch begabten Pippa, gab es die obligatorische Leiche. Einer der fröhlichen Kiemenkerle fand ein kühles Ende und sogar Pippa drohte der nasse Tod. Diese erholsamen Tage in Frankreich könnten im Reisekatalog problemlos unter action-Urlaub angeboten werden.
Wunderbar ist wieder einmal die Begegnung mit Pippa, die mittlerweile eine absolute Fan-Gemeinde hinter sich hat. Ein kurzes Intermezzo geben diesmal sogar die beiden Schriftstellerinnen Auerbach und Keller. Amusant. Alle Protagonisten werden liebevoll entschlüsselt, im Zweifelsfall hilft dem Leser der Rückblick aufs Register. Alles liest sich flüssig und wie von selbst, man taucht mit ein in die Landschaft und die Lebensart der Romanfiguren, die dem Leser in kurzer Zeit vertraut sind. Es ist auf gemütliche Art spannend in Pippas Leben, unblutig und geistreich, humorvoll und ganz speziell.
Das war wieder einmal ein perfekter Lesegenuss, der Anlass sein könnte, einmal auf Pippas Spuren zu reisen - natürlich nicht gerade dann, wenn ein Kiepenkerl dort sein Leben läßt!