Der Universalienrealismus Bertrand Russells
-
- Einzelkauf Download ausgewählt
-
Sprache:Deutsch
Fr. 6.40
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
29.04.2008
Verlag
GRINSeitenzahl
7 (Printausgabe)
Dateigröße
225 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638041119
In den 1912 erschienenen Problemen der Philosophie behandelt Bertrand Russell zentrale Fragen der Erkenntnistheorie und Ontologie und entwickelt - vornehmlich im neunten und zehnten Kapitel - eine realistische Universalienkonzeption mit "platonistischen Zügen" .
In der semantischen Analyse alltagssprachlicher Sätze stösst man bald auf ein Problem: Neben den Individualbegriffen, die auf ein bestimmtes Objekt der Aussenwelt referieren, begegnen uns Universalien, Allgemeinbegriffe. In einem Satz wie "Sokrates ist ein Mensch" bezeichnet "Sokrates" ein Einzelding - eine bestimmte Person, die es nur einmal gab und geben wird -, "Mensch" hingegen ist ein Universale, das auf potentiell unendlich viele Einzeldinge angewendet werden kann. In unserem Beispiel wurde ein Substantiv gewählt, um die Funktion eines Allgemeinbegriffes zu verdeutlichen; ebenso gut können jedoch Adjektive, Verben oder Präpositionen für Universalien stehen. Russell führt uns vor Augen, dass "sich kein Satz bilden lässt, in dem nicht wenigstens ein Wort ein Universale bezeichnet."
Noch keine Bewertungen vorhanden
Verfassen Sie die erste Bewertung zu diesem Artikel
Helfen Sie anderen Kundinnen und Kunden durch Ihre Meinung.