Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Ja
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
21.08.2013
Verlag
SuhrkampSeitenzahl
860 (Printausgabe)
Dateigröße
1888 KB
Auflage
1. Auflage
Originaltitel
ViragzabalokÜbersetzt von
Heinrich Eisterer
Sprache
Deutsch
EAN
9783518735596
Zwei Menschen sind in ihrer zugenagelten Wohnung verhungert: ineinander verschlungen liegen sie in einem mit Blumen vollgestopften Zimmer. Draussen tritt die Theiss über die Ufer, reisst die Behausungen der geflohenen Juden, Armenier und Serben mit sich fort und zerstört in einer Jahrhundertflut Szeged, die Stadt im Südosten des Habsburger Reichs.
Bei den Toten handelt es sich um Klara Pelsoczy, eine leidenschaftliche, ungefügige Frau, die drei Männer liebt und "mit dem Fussabdruck eines Engels auf der Hand" zur Welt kam; und um den Naturhistoriker Imre Schön, der nach der niedergeschlagenen Revolution von 1848 sieben Jahre im Gefängnis sass: ein Vortrag über Blumenfresser wurde ihm zum Verhängnis.
In apokalyptischen und phantastischen Szenarien erzählt László Darvasi von Liebe und Gewalt in Mitteleuropa. Sein von surrealen Episoden durchsetzter Roman, im Jahrhundert der Freiheitsbewegungen angesiedelt, kennt neben der menschlichen und kreatürlichen Welt eine zarte und gefahrvolle Sphäre des Traums und des hellsichtigen Irrsinns, die man nach dem Verzehr von Blumen betritt.
Bei den Toten handelt es sich um Klara Pelsoczy, eine leidenschaftliche, ungefügige Frau, die drei Männer liebt und "mit dem Fussabdruck eines Engels auf der Hand" zur Welt kam; und um den Naturhistoriker Imre Schön, der nach der niedergeschlagenen Revolution von 1848 sieben Jahre im Gefängnis sass: ein Vortrag über Blumenfresser wurde ihm zum Verhängnis.
In apokalyptischen und phantastischen Szenarien erzählt László Darvasi von Liebe und Gewalt in Mitteleuropa. Sein von surrealen Episoden durchsetzter Roman, im Jahrhundert der Freiheitsbewegungen angesiedelt, kennt neben der menschlichen und kreatürlichen Welt eine zarte und gefahrvolle Sphäre des Traums und des hellsichtigen Irrsinns, die man nach dem Verzehr von Blumen betritt.