Leidenschaftlicher Leitfaden II
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Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Ja
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
21.08.2013
Verlag
SuhrkampSeitenzahl
110 (Printausgabe)
Dateigröße
3400 KB
Auflage
1. Auflage
Originaltitel
Bréviaire des vaincus IIÜbersetzt von
Ferdinand Leopold
Sprache
Deutsch
EAN
9783518733493
Der zweite Teil des »Leidenschaftlichen Leitfadens« wurde nach E. M. Ciorans Tod 1995 entdeckt. Dieses späte, vielleicht letzte rumänische Buch - der Autor schrieb noch bis 1949 in seiner Muttersprache - bildet einen Übergang zu seinem französischen Werk. Es ergänzt sowohl das rumänische Frühwerk als auch das reife französische.
Ciorans Denken eignet etwas fast selbstmörderisch Ehrliches, es ist ein Denken, das seinen Urheber nie aus den Augen verliert, das sich nie in leere, lebensferne Abstraktionen verliert. »Leidenschaftlicher Leitfaden II« enthält Seiten von ergreifender Intimität, unerschrockener Selbstoffenbarung. Andererseits kreist das Buch um Grund- und Schlüsselbegriffe des Cioranschen Denkens: um »Schicksal« und »Liebe« und, wieder und wieder, »Musik« und »Tod«.
»Die sublunarischen Ergötzungen sind ausweglos; es sind Kammern mit verriegelten Türen ... Die Augenblicksgegend eines derartigen Ergötzens verwandelt ... das Empfinden in die Loderasche eines rauchenden Alls. Vom Krampfen des Ichs bleibt nur ein abstraktes Pochen übrig wie eine Ironie der Mühsal des Erglühens - worin das Herz die Rolle eines Werkzeugs der herrlichsten Niederlagen spielt. Nichts überlebt die Liebe, die Wehmut, sie zu überleben, ausgenommen. Eine Wehmut, geweitet durch die Liebe zur Musik.«
Ciorans Denken eignet etwas fast selbstmörderisch Ehrliches, es ist ein Denken, das seinen Urheber nie aus den Augen verliert, das sich nie in leere, lebensferne Abstraktionen verliert. »Leidenschaftlicher Leitfaden II« enthält Seiten von ergreifender Intimität, unerschrockener Selbstoffenbarung. Andererseits kreist das Buch um Grund- und Schlüsselbegriffe des Cioranschen Denkens: um »Schicksal« und »Liebe« und, wieder und wieder, »Musik« und »Tod«.
»Die sublunarischen Ergötzungen sind ausweglos; es sind Kammern mit verriegelten Türen ... Die Augenblicksgegend eines derartigen Ergötzens verwandelt ... das Empfinden in die Loderasche eines rauchenden Alls. Vom Krampfen des Ichs bleibt nur ein abstraktes Pochen übrig wie eine Ironie der Mühsal des Erglühens - worin das Herz die Rolle eines Werkzeugs der herrlichsten Niederlagen spielt. Nichts überlebt die Liebe, die Wehmut, sie zu überleben, ausgenommen. Eine Wehmut, geweitet durch die Liebe zur Musik.«
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