Produktbild: Stoner

Stoner Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

18373

Erscheinungsdatum

01.09.2013

Verlag

Dtv Digital

Seitenzahl

352 (Printausgabe)

Dateigröße

1186 KB

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Bernhard Robben

Sprache

Deutsch

EAN

9783423418232

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Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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  • alle Texte können angepasst werden
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  • hoher Kontrast zwischen Text und Hintergrund
  • entspricht der Vorgabe Epub Barrierefreiheit 1.1
  • keine Vorlesefunktionen des Lesesystems deaktiviert
  • navigierbarer Index
  • Seitennummerierung folgt dem gedruckten Werk
  • Landmark-Navigation vorhanden

Verkaufsrang

18373

Erscheinungsdatum

01.09.2013

Verlag

Dtv Digital

Seitenzahl

352 (Printausgabe)

Dateigröße

1186 KB

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Bernhard Robben

Sprache

Deutsch

EAN

9783423418232

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  • Marie234

    5/5

    24.02.2023

    eBook (ePUB 3)

    Ein unspektakuläres Leben, aber doch ein Leben

    Der Farmerssohn, der zum Professor wird, hätte auch ein erfolgeicheres, glücklicheres Leben führen können. Eine missglückte Ehe aber und auch Entscheidungen, die er trifft, weil er eben ist wie er ist, lassen sein Leben jedoch recht glücklos verlaufen. Glücklich ist er nur für kurze Zeit. Ich hatte großes Mitgefühl mit Stoner beim Lesen. Dennoch ist der Schluss versöhnlich: Ja, so war es nun mal, sein Leben, ganz normal, vielleicht unscheinbar, geprägt auch von Irrtümern und Fehlentscheidungen, wie wohl das Leben der meisten Menschen - und dennoch wert, gelebt zu werden. Ein ganz wunderbares Buch über das Leben.

  • Bewertung

    5/5

    29.04.2021

    eBook (ePUB 3)

    Ein langweiliges Leben

    William Stoner führt ein eher durchschnittliches, wenn nicht sogar langweiliges Leben. Aufgewachsen auf dem Land, entdeckt er an der Universität seine Liebe zur Sprache und Literatur; geht eine unglückliche Ehe ein; zieht seine Tochter größtenteils alleine groß und bleibt bis zu seinem Tod an der Universität, an der er seit Beendigung seines Studiums lehrt. Kein außergewöhnliches Leben also, das die Leser*innen begleiten dürfen, aber genau in dieser Alltäglichkeit liegt das Besondere: John Williams zeigt, dass jedes Leben Schönheit und Freude enthält, so klein die Momente auch sein mögen. Ein Buch, das mir unglaublich gut gefallen hat und zu dem es eigentlich auch nicht viel mehr zu sagen gibt. Ich empfehle wärmstens, es selber zu lesen und seine eigene, ganz persönliche Bedeutung darin zu finden.

  • Bewertung

    aus Zürich

    5/5

    11.03.2021

    eBook (ePUB 3)

    STONER von John Williams

    Spannend, nachdenklich stimmend, für "ältere Generation" besonders gut nachvollziehbar, ausgezeichnet kultivierte Sprache

  • Bewertung

    5/5

    11.03.2021

    eBook (ePUB 3)

    sensationelles Buch

    Nüchtern und distanziert berichtet der Erzähler über William Stoner, einen Bauernsohn um 1920 in Missouri geboren, unter harten ländlichen Bedingungen aufgewachsen, der sich für Landwirtschaftsökonomie an der Universität einschreibt, aber schnell sein Herz für Literatur entdeckt und umsattelt. Er heiratet bald, schafft es zum Professor, gelangt zu bescheidenem Wohlstand und stirbt im Alter von 65 Jahren. Sein Leben ist vom Unglück durchzogen: verheiratet mit einer dominanten, narzisstischen Frau, er trifft auf die Liebe, die nicht sein darf, hat eine verzogene Tochter und wird beruflich von den Kollegen nicht ernst genommen, von ihnen herumgeschubst. Stoner, ein Mann, der alles über sich ergehen lässt ohne aufzubäumen. Ein Hamster der im Rad läuft, der den Leser schockiert und in Bann reist, der ihm zurufen möchte wegzulaufen, der die Finger in das Rad stecken möchte, es aufzuhalten. Die Geschichte an sich ist banal. Williams allerdings schafft es, seinen Stoner für den Leser so gut ins Bild zu rücken, dass man meint, mitten im Geschehen sein, Stoner zu beobachten, der einzelgängerisch in stoischer Ruhe alles erträgt. Sein keifendes Weib und die durchtriebenen Kollegen sieht man bildlich vor Augen. Stoner lebt nur für die Literatur und möchte seine Studenten begeistern, alles andere interessiert ihn nicht. Nur einmal muckt er auf, was ihm zum Verhängnis wird. Er möchte es allen recht machen und strebt nicht nach Höherem, ist mit dem zufrieden was er hat, meint, das wäre doch beträchtlich. Und genau das macht diesen Antihelden so sympathisch. Fallen umschifft er nicht, sondern stolpert naiv hinein. Der intelligente Stoner, der letztendlich ein Tölpel ist. Heute würde man sagen, er ist ein typisches Opfer. Manche Szenen erscheinen grotesk, wie das Kennenlernen Stoners mit Edith, seiner späteren Frau oder deren Benehmen nach der Geburt, der kalte Krieg zwischen den beiden, bei der Edith eine tiefe Verletzung nach der anderen landet. Die trockene distanzierte Erzählweise ist für mich der Reiz der Geschichte. Man fühlt sich fast wie ein Voyeur in Stoners Leben, kann nicht fassen, was ihn antreibt, etwas, das er wohl selbst nicht erklären kann. Über seine Tochter: „Und Stoner sah ein, dass sie, ganz, wie sie behauptet hatte, in ihrer Verzweiflung beinahe glücklich war; sie würde ihr Leben ruhig zu Ende leben, würde ein wenig mehr trinken, Jahr um Jahr, und sich gegen das Nichts betäuben, zu dem ihr Leben geworden war. Er war froh, dass sie wenigstens das hatte, dankbar dafür, dass sie trinken konnte.“ Es war vollkommen richtig, diesen literarischen Schatz aus den Sechzigern noch einmal neu aufzulegen, ein poetisches Werk, das an die Seele geht. "Hinterher lag er neben ihr und redete zu ihr in der Stille seiner Liebe"

  • Bewertung

    aus Köln

    5/5

    11.03.2021

    eBook (ePUB 3)

    Ein Buch das noch lange im Gedächtnis bleibt, einfach wunderbar!

    Stoner wurde bereits 1965 veröffentlicht, dann jedoch lange vergessen. Inzwischen ist das Buch kein Geheimtipp mehr, sondern ein echter Publikumserfolg der College-Literatur. Es begleitet William Stoner durch sein Leben: Der einfache Farmersohn aus Missouri wird auf die Uni geschickt, er soll Agrarwissenschaft studieren und die Landwirtschaft seiner Familie übernehmen. In einem vorgeschriebenen Einführungskurs zu englischer Literatur entdeckt er seine Liebe zur Literatur, die ihn bis an sein Lebensende begleiten wird. Er wechselt sein Studienfach und kehrt nicht nach Hause zurück, bleibt als Dozent an der Universität. Er entfremdet sich von seinen Eltern, heiratet die Tochter einer wohlhabenden Familie. Seine Ehe ist unglücklich, sein akademischer Beruf glanzlos, monoton; wohlwissend, trotz aller Leidenschaft nur mittelmäßig in seinem Fach zu sein. Seine Frau wirft ihm vor, ihr nicht den erwarteten Lebensstandard bieten zu können, die gemeinsame Tochter wird nicht zum großen gemeinsamen Glück. Das Mädchen wird streng erzogen und bewusst vom Vater entfremdet, der sich mehr und mehr aus Haus und Eheleben zurückzieht. Eine Affäre mit einer seiner Doktorandinnen führt zum endgültigen Bruch. William Stoner altert merklich, eine Krebsdiagnose beendet seine Laufbahn an der Fakultät. Er stirbt allein in seinem Bett, mit einem letzten Blick auf einen Stapel Bücher, in die er schon lange nicht mehr hineingesehen hat; mit seinem eigenen Buch in den Händen, von dem er bezweifelt, dass es jemanden „zu irgendeiner Zeit genützt haben mochte“. Das Sonnenlicht wandert über das Fenster und sein Leben schwindet dahin. Ein nüchterner, düsterer Roman über ein karges, man möchte fast sagen erfolgloses Leben. Über die Suche nach der eigenen Identität, über gescheiterte Träume und dramatische, zwischenmenschliche Beziehungen. Auch die Sprache ist leise, ohne Schnörkel. Chronologische, stringente Prosa, die auf jeglichen Glanz verzichtet. Was dieses Buch für mich aber so brillant hervorstechen lässt, sind die warmen Sonnenstrahlen, die sich am Ende nicht nur auf Stoners Sterbebett, sondern auch um die Schultern des Lesers legen. Ein Buch so voller Menschlichkeit; worin Schwäche liegt, aber auch große Stärke, diese schwachen Momente unbeschadet zu überstehen. Ein Roman über Liebe und Freundschaft und harte, beharrliche Arbeit. Über die Mühe, vergiftete Beziehungen zu retten, die längst in Schutt und Asche liegen. Über die große Leidenschaft eines Mannes, der es nicht schafft, ihren Funken auf andere überspringen zu lassen und dennoch nicht resigniert. Ein Roman, der den Blick dafür öffnet, was es bedeutet, ein Mensch zu sein. Er offenbart das einfache Sein. Es ist faszinierend, wie William Stoner in sich ruht und sich selbst nie verliert. Schon früher hatte er sich diese Frage nach seinem lebenswerten Leben gestellt und reflektiert sie nun auf seinem Sterbebett – ihm wird noch einmal bewusst, dass er trotz allem nicht gescheitert ist. Obwohl er keine großen Spuren hinterlassen hat, ein genügsames statt abenteuerlich-glamouröses Leben führte. Er ist sich selbst stets treu geblieben und das ist das Einzige was zählt. Ein bewegendes Resümee für eine Lebensgeschichte und damit einen traurigen, aber auch sehr tröstlichen Roman.

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