Produktbild: Feuer im Kopf

Feuer im Kopf Meine Zeit des Wahnsinns

5

Fr. 14.90

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

62189

Erscheinungsdatum

09.08.2013

Verlag

Münchner Verlagsgruppe

Seitenzahl

288 (Printausgabe)

Dateigröße

18416 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783864155024

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Ja

Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion Text-to-Speech können Sie sich im tolino webReader und in der aktuellen Thalia – Lesen & Hören App das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Text-to-Speech.

Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Verkaufsrang

62189

Erscheinungsdatum

09.08.2013

Verlag

Münchner Verlagsgruppe

Seitenzahl

288 (Printausgabe)

Dateigröße

18416 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783864155024

Kundinnen und Kunden meinen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

  • Bewertung

    5/5

    22.10.2017

    eBook (ePUB)

    Wahnsinn!

    Nach einer Reihe von Fehldiagnosen wurde bei der damals 24-jährigen Susannah Cahalan eine Anti-NMDA-Rezeptor-Enzephalitis diagnostiziert,eine seltene Gehirnentzündung bei der das Gehirn vom Körper angegriffen wird. Die Symptome können von harmlosen Grippe-Symptomen zu psychischen Angstzuständen, Wahnvorstellungen und Halluzinationen reichen. Das Buch hat Cahalan anhand der Tagebuchaufzeichnungen ihrer Eltern, Videoaufzeichnungen aus der Klinik und intensiven Gesprächen mit den behandelnden Ärzten verfasst. Diese bewegende, erschütternde Geschichte zeigt wieder einmal, was Liebe und Hoffnung Berge versetzen können und wie wichtig familärer Rückhalt ist.

  • buch.klatsch

    5/5

    07.11.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Bewegend!

    Die Geschichte Susannah Cahalan habe ich vor Jahren in einem Fernsehbericht gesehen und ich war neugierig, denn wie konnte eine junge Frau, die voll im Leben steht, plötzlich wahnsinnig werden? In ihrem Buch erzählt Susannah Cahalan genau diese Geschichte, die sich für Außenstehende wie ein Krimi lesen lässt. Beginnend mit vermeidlich kleinen, unterschwelligen Symptomen, die sich auf ihr ursprüngliches Naturell auswirken, enden diese im weiteren Verlauf für Susannah im Krankenhaus. Doch vermeidlich ist Susannah gesund. Alle Tests und Untersuchungen sagen dies aus, aber der wichtigste Faktor, ihr Verhalten, ihre Handlungen und ihre Persönlichkeit sagen etwas völlig anderes aus. Dieses Buch nimmt Leser:innen auf eine unglaubliche Geschichte mit. Susannah spricht nicht nur darüber, welche Vermutungen Ärzte haben, sondern wie ihre Familie und sie die Zeit erlebt haben. Unterstrichen wird dies mit medizinischen Erklärungen, die vielleicht Leser:innen etwas abschrecken, aber versuchen zu übermitteln, wie die Suche nach DER Krankheit verlaufen ist. Das Buch ist faszinierend und gleichzeitig erschreckend, hat mich zu Tränen gerührt, tief bewegt und lässt tief in Susannah Cahalans Seele blicken. Ich habe allergrößten Respekt vor der Autorin und Ihrer Familie. Sie zeigen nicht nur auf, wie wichtig Zusammenhalt in solch einer Situation ist, sondern wie wichtig es auch oftmals ist, eine zweite Meinung einzuholen. Auch Ärzte sind nicht allwissend. ғᴀᴢɪᴛ Diese Geschichte geht unter die Haut! Ein Bericht, der aufzeigt, wie schnell es im Leben darum geht, nur noch gesund zu werden. 5 | 5 Sterne ______ Liebe Grüße, Jeanette.

  • Bewertung

    5/5

    25.07.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Berührend und mitfiebernd

    Dieses Buch hat mich so zum mitfiebern und nachdenken gebracht. Dieses Mädchen ist schwer krank,aber alle Ärzte,die sie behandeln, denken,dass sie psychisch krank sei. Bis ein Arzt kam,der endlich herausfand,dass dieses Mädchen eine Autoimmunkrankheit hat,welche heilbar ist.

  • Dr_ M

    aus Sachsen

    5/5

    20.12.2018

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Steckt hinter einigen Autismus- und Schizophrenie-Fällen eine heilbare Autoimmunerkrankung?

    Ungeachtet der persönlichen Dramatik, um die es in diesem sehr persönlichen Buch geht, ist das die eigentlich spannende Frage. Susannah Cahalan geht drauf am Ende ihres Berichts auch ein, weil bereits ein längerer Artikel, der in der New York Post von ihr veröffentlicht wurde, bei vielen Betroffenen oder deren Angehörigen enorme Hoffnungen geweckt hat. Cahalans Geschichte liest sich wie ein Fall aus ihrer Lieblings-Fernsehserie "Dr. House". Sie arbeitet als junge Journalistin bei der New York Post als sie plötzlich Verhaltensänderungen an sich bemerkt. Zunächst sieht sie Farben anders als früher, dann folgen Stimmungsschwankungen und Halluzinationen. Später wird sich herausstellen, dass dies die Folge von zunächst unbemerkten Krampfanfällen war. Ihre Eltern bringen sie zu einem der bekanntesten US-Neurologen, der allerdings feststellen muss, dass ihr Gehirn keine anormalen Veränderungen zeigt. Doch die Anfälle, die als Schizophrenie oder bipolares Verhalten gedeutet werden, verschlimmern sich. Cahalan kommt von der Neurologie in die Psychiatrie, was nichts weiter ist als die medizinische Kapitulationserklärung. Siechtum zu einem frühen Tod wäre Cahalan Schicksal gewesen. Doch einer von ihren Ärzten zieht den Syrer Dr. Souhel Najjar zu Rate. Eine Lumbalpunktion hatte im Gehirn eine signifikant erhöhte Zahl von weißen Blutkörperchen bewiesen. Das deutet auf eine Infektion hin und steht zu einer Einweisung in die Psychiatrie in krassem Widerspruch. Najjir stimmt den Theorien einer Geisteskrankheit nicht zu und fordert eine zweite Lumbalpunktion. Sie ergibt eine weitere dramatische Erhöhung der Leukozytenzahl in der Gehirn-Rückenmark-Flüssigkeit, was mit der zunehmenden Verschlechterung von Cahalans Zustand korrespondiert. Erst eine Gehirn-Biopsie bringt Klarheit. Cahalan leidet unter der sogenannten "Anti-NMDA-Rezeptor-Enzephalitis", deren Krankheitsbild 2005 das erste Mal beschrieben und die 2007 präziser in Ursache und Wirkung definiert wurde. Es handelt sich um eine Autoimmunerkrankung, d.h., der eigene Körper greift das Gehirn an. "Bei 70 Prozent der Patienten beginnt die Erkrankung harmlos mit normalen grippeähnlichen Symptomen: Kopfschmerzen, Fieber Übelkeit und Erbrechen, wobei unklar ist", ob dafür eine ursprüngliche Viruserkrankung dafür verantwortlich ist oder ob dies bereits zur eigentlichen Krankheit gehört. Etwa zwei Wochen danach verschlimmert sich das Krankheitsbild: Es treten "typischerweise psychische Probleme auf wie innere Unruhe, Schlaflosigkeit, Angst, Größenwahn, Hyperreligiosität, Manie und Paranoia." Später kommen Krampfanfälle, Sprach- und Gedächtnisdefizite dazu, was "als glücklicher Umstand zu bezeichnen ist, weil sie die Patienten vom Psychologen weg in die Praxis eines Neurologen bringen." Die Autorin beschreibt in ihrem Buch ihren gesamten Leidensweg, der mit ziemlicher Sicherheit zu ihrem Tod geführt hätte, wenn nicht Dr. Najjar eingegriffen hätte. Er schätzt (S. 248), dass noch 2009, als Cahalan behandelt wurde, 90 Prozent dieser Krankheitsfälle falsch diagnostiziert wurden, also unerkannt blieben. Wenn diese Krankheit jedoch früh genug erkannt wird, bestehen erhebliche Heilungschancen. Cahalans Behandlung kostete eine Million Dollar. Und das verdeutlicht die ganze Problematik, die damit verbunden ist. Nicht nur, dass die sogenannte Anti-NMDA-Rezeptor-Enzephalitis unter Neurologen kaum bekannt ist - auch ihre Diagnose ist extrem kompliziert und teuer, und die Heilung erweist sich als langwierig und im weiteren Verlauf schwer abschätzbar. Die Patienten leiden oft unter erheblichen Gedächtnisverlusten und Persönlichkeitsveränderungen. So ist es nicht nur ein Wunder, dass man die Krankheit bei Cahalan überhaupt richtig erkannte, sondern auch, dass es dieses Buch gibt. Die (fast geheilte) Autorin hat sich ihr vergessenes Leben aus den Krankenakten, den Krankenhausvideos und den Berichten ihres Partners und ihrer Eltern irgendwie zurückgeholt. Ohne die Hartnäckigkeit und die finanzielle Stabilität der Eltern wäre ihr Schicksal vermutlich ganz anders verlaufen. Wenn man von dieser Krankheit oder ihrer Ausprägungen als Schizophrenie, scheinbarem Autismus oder anderer psychischer Störungen weder direkt noch indirekt betroffen ist, dann liest sich dieser Bericht als enorm spannendes Abbild eines dramatischen menschlichen Schicksals. Für Betroffene jedoch muss dieser Text eine unglaubliche Hoffnung sein. Jedenfalls hatte der dem Buch vorangegangene Artikel Cahalans genau diese Wirkung. Dieses Buch ist also insofern ein Sonderfall in der Medizingeschichte, denn es machte eine neurologische Erkrankung bei Betroffenen und ihren Angehörigen offenbar bekannter als bei Neurologen.

  • TochterAlice

    aus Köln

    4/5

    28.07.2018

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    She's lost control: Dieser…

    She's lost control: Dieser Titel von Joy Division, unter dem Eindruck einer von den noch sehr jungen Bandmitgliedern beobachteten neurologischen Krankheit geschrieben, spiegelt sehr gut die Erfahrungen von Susannah Cahalan. Als sie 24jährig im Frühjahr 2009 an Anti-NDMA-Rezeptor-Enzephalitis erkrankt, ist sie weltweit die 217. Person, bei der diese Diagnose gestellt wird - natürlich nicht von einem Tag auf den anderen, nein, es war ein langer, frustrierender, oft hoffnungslos scheinender Weg, den die junge Frau gehen musste, bis ihre Krankheit in Worte gefasst werden konnte, bis man wusste, was dagegen gemacht werden kann. Die Krankheit griff schnell um sich - wenige Tage nach den ersten Symptomen hatte sich die junge, ehrgeizige Journalistin mit aussichtsreicher Zukunftsprognose zurückentwickelt zu einem lallenden Geschöpf mit Horror-Visionen; ja, einem Monster - so sieht es es im Nachhinhein selbst, in der das bezaubernde Wesen, das sie vorher war, kaum wiederzuerkennen war. Umso beachtlicher, dass ihre Familie und vor allem ihr Freund fest zu ihr hielten, ihr Anker waren - ohne sie hätte sie diese Krankheit unmöglich überstehen können - so auch eine der herausragenden Botschaften des Buches. Trotz des Unglücks, das über sie hineinbricht, ist Susannah doch ausserordentlich begünstigt, da ihre Familie alles dafür tut, ihr zu helfen - sie haben die finanziellen Mittel und vor allem auch den nötigen Intellekt, um die erforderlichen Schritte zu gehen - über dem allen jedoch steht ihre uneingeschränkte Bereitschaft, das eigene Leben zurückzustellen auf unbestimmte Zeit, möglicherweise für immer, zurückzustellen. Ein sehr persönliches Buch, das sich auch ausführlich mit der Diagnose befasst - medizinische Details dieser so seltenen Krankheit werden detailliert geschildert. Von daher ist das Buch trotz der Lebensgeschichte der Autorin wirklich nur Lesern zu empfehlen, die sich für psychische Erkrankungen interessieren und oberflächliche Schilderungen scheuen. Auch, wer hier selbst Kraft schöpfen will für einen ähnlichen Kampf, könnte enttäuscht werden - es ist klar, dass Susannah allein nicht weit gekommen wäre und wenn die Familie nicht unentwegt für sie gekämpft hätte, hätte das alles nicht nur böse enden können - nein, ganz sicher wäre es so gekommen. Genau das könnte Kranke, die nicht so ein stabiles Umfeld haben, von vorneherein frustrieren. Nichtsdestotrotz ein eindrucksvolles und anspruchsvolles Buch über eine wenig bekannte Krankheit, das in Bibliotheken mit Schwerpunkt auf Medizin nicht fehlen sollte.

Kundinnen und Kunden meinen

5

4

4

1

3

0

2

0

1

0

Bewertungen (5)

Weitere Artikel finden Sie in

Die Leseprobe wird geladen.
  • Produktbild: Feuer im Kopf