Die USA einmal anders dargestellt als in den Medien.
Interessant geschrieben! Gut das die Landkarte im Buchdeckel war, so konnte ich mit dem Finger auf der Landkarte mitwandern. Danke an den Autor Wolfgang Büscher.
Peter Haufe
aus Karlsruhe
5/5
11.01.2021
Buch (Gebundene Ausgabe)
Wunderschön :)
Wolfgang Büscher wandert aus dem Norden von Kanada in den Süden bis zur Grenze von Texas und berichtet von Land und Leute denen er begegnet. Durch seinen ruhigen Erzählstil lässt sich das Buch leicht lesen. Man will immer weiter lesen, immer noch ein Kapitel mehr und ehe man sich versieht hat man dieses Buch verschlungen.
Gabriele Brohm
aus Karlsruhe
5/5
11.01.2021
Buch (Gebundene Ausgabe)
Durchs Cowboyland
Seine Reiseberichte sind immer ein Garant für anspruchsvolle Unterhaltung.
So auch Büschers neuestes Buch über die "Erwanderung" der USA.
Sein Weg führte von der Grenze Kanadas über die Great Plains bis nach Mexiko.
Ein abenteuerliches Unterfangen, das fast schon zu Anfang an einem übereifrigen Grenzbeamten gescheitert wäre.
Wolfgang Büscher ist ein begnadeter Erzähler, wo auch immer er unterwegs iat, verfolgen die Leser begeistert seine Reiseschilderungen, und es werden immer mehr.
Bewertung
5/5
05.08.2011
Buch (Gebundene Ausgabe)
We gamble and we just hope
Laufen im Autoland Amerika, das ist schon ein Widerspruch in sich. Und so ist es nicht verwunderlich, dass der Autor Wolfgang Büscher auf seinem Weg von der Grenze Kanadas bis in den Süden der USA laufend Menschen trifft, die nur den Kopf schütteln.
Er muss auf Schnellstraßen gegen Wetterkapriolen ankämpfen und sucht vergeblich die Zentren der Städte und Dörfer, die doch nur aus Vororten bestehen. Dort findet er jedoch einfache und meist freundliche Leute, die ihm und uns ihre Geschichte erzählen: Geschichten von Einwanderen und Indianern; Menschen, die auf der Suche nach dem Glück ihre bescheidenen Antworten gefunden haben.
Dieses Buch erzählt wenig von dem Amerika, dass wir aus Hollywoodfilmem kennen. Es gibt uns einen spannenden Einblick in die ganz normale Welt außerhalb der bekannten Großstädte. Es ist das Herz Amerikas, der tägliche Kampf ums Überleben. Stilistisch ist es große Literatur.
"Hartland ist die gescheiteste, die schönste und anrührenste Reflexion über Amerika, die sich denken lässt." (Rolling Stone)
Everett
aus Barsinghausen
3/5
28.06.2012
Buch (Gebundene Ausgabe)
Zu Fuß durch die USA von Nord…
Zu Fuß durch die USA von Nord nach Süd, von North Portal bis Brownsville. Zu Fuß wäre eher der Ausdruck ohne eigenes Auto, denn als auf der Straße aufgelesener Wanderer kann der Autor durchaus oftmals in einem Auto mitfahren. Von den sicherlich eher einsamen Tagen der Wanderung liest man weniger, dafür von besonderen Begegnungen und Eindrücken. Teilweise regelrecht poetisch geschildert. Den Ort Hartland, der einst Heartland hieß, entdeckte er in Norddakota. Das Ende der Geschichte der Plainsindiander wird recht ausgiebig erwähnt, hat ja auch was tragisches. Der Autor hat auf seiner Reise vielfältig Begegnungen, aber eigentlich sind diese durchweg freundlich und hilfsbereit, auch wenn manch ein Sheriff ihn erstmal die Beine spreizen lässt, da ein Fußgänger eher ungewöhnlich ist. Eine etwas andere Reisegeschichte, die sich gut lesen lässt, und wo man durchaus mehr Lust auf Reisegeschichten, und Begegnungen bekommt.