Die Erde, in naher Zukunft. Nach einer mysteriösen Infektionsepidemie, die sich von China aus weiter in die USA ausgebreitet hat, haben sich die Menschen der Vereinigten Staaten in fleischfressende Zombies verwandelt. Unter den wenigen Überlebenden ist ein Mann namens Kilroy. Aufgrund seiner Erfahrung bekommt er nun einen streng geheimen Auftrag: Zusammen mit einer Handvoll Elitekämpfern wird er mit einem U-Boot nach China geschickt, um den Patienten 0 ausfindig zu machen und zu evakuieren. Eine Mission auf Leben und Tod beginnt ...
Kundinnen und Kunden meinen
3.5/5.0
Anna
5/5
11.09.2013
eBook (ePUB)
Vom Einzelkämpfer zum Anführer
Auch der dritte Teil ist, wenn auch nicht mehr so gruselig, absolut ein Must Have! Wer die ersten beiden Bücher mochte, wird auch dieses lieben und mitfiebern!
NiWa
2/5
12.03.2022
eBook (ePUB)
Militärische Bleiwüste
Menschenfressende Zombies und mittendrin wenig Überlebende - so sieht die nahe Zukunft der Bevölkerung aus. Die Menschen geben sich angesichts der Apokalypse nicht geschlagen und der Überlebende Kilroy begibt sich auf eine Mission, um Patient Null zu finden.
Bei „Tagebuch der Apokalypse 3“ handelt es sich um den dritten Band einer legendären Zombie-Reihe. Der erste Teil war packend, glaubwürdig und authentisch umgesetzt, im zweiten Teil hat das Militär bereits seine Nase in die Reihe gesteckt und in diesem Band ist es komplett in die Handlung einmarschiert.
Mir hat das erste Tagebuch der Apokalypse wahnsinnig imponiert und es hat mich begeistert. Ein relativ normaler Typ mit militärischem Hintergrund erzählt in seinen persönlichen Aufzeichnungen davon, wie eine Zombie-Invasion über die USA hereinbricht. Weiters fand ich die Figur des Schreibenden exzellent gelungen, weil er normal wirkte und sich nicht als heldenhafter Superstar entpuppte.
Im zweiten Tagebuch war es ähnlich, obwohl sich langsam das Militär seinen Weg ins Buch bahnte. In den USA ist mehr oder weniger das menschliche Leben ausgerottet. Die spärlichen Überlebenden haben sich verschanzt, kämpfen täglich auf’s Neue gegen die Invasion und im Hintergrund baut sich das übrige Militär auf, um den USA aus der Misere zu helfen.
In diesem dritten Band hat das Militär vollkommen die Kontrolle übernommen. Meiner Meinung nach ist in dem Zusammenhang auch nicht mehr von einem Tagebuch zu sprechen, weil das Buch nicht mehr in dieser Form erzählt wird. Es gibt unzählige Perspektiven, worunter der Schreibende aus dem ersten und zweiten Teil zu finden ist. Er - wie alle anderen Figuren ebenso - werden an den Rand gedrückt, während sich der Roman wie ein Bericht nach einem Militäreinsatz liest.
Ich fand es total anstrengend, dieses Buch zu lesen. Es fehlte mir an jedem Bezug zu den Figuren. Dabei war es egal, ob ich sie schon vom ersten Band an kannte oder sie neu in der Handlung auftauchten. Sie sind kaum mehr als Namen in einem Einsatzbericht. Ihre Hoffnungen, Ängste, Wünsche beziehungsweise ihr gesamtes Erleben bleiben völlig auf der Strecke.
Es kommt dazu, dass es unzählige Namen sind, die sich durch diverse Militärmanöver navigieren. Entweder werden Manöver geplant, gerade durchgeführt, sind am Scheitern oder werden verworfen. Eine Krisensitzung folgt der nächsten, ein militärischer Einsatz reiht sich an den anderen, Ränge werden erklärt, es wird salutiert und stramm gestanden, ohne im Geringsten Leser:innen zu berühren oder auf die bereits bekannten Figuren und ihre Gedanken einzugehen.
Dementsprechend liest sich der Roman trocken, wirkt einschläfernd und ich fragte mich, wo der authentische Esprit vom Auftaktband geblieben ist.
Zudem wird die Handlung von dem ermüdenden Stil dermaßen in die Knie gedrückt, dass ich ihr kaum folgen konnte, weil alles in diesem Buch wie eine monotone, militärische Bleiwüste auf mich wirkt.
Es ist äußerst schade, dass sich der besondere Flair der Reihe dadurch selbst zerstört. Ich denke, diese Fortsetzung ist nur mehr eingefleischten Fans oder militärisch Interessierten zu empfehlen. Andere Leser und Leserinnen werden vermutlich - ähnlich wie ich - enttäuscht sein.
Die Tagebücher der Apokalypse:
1) Tagebuch der Apokalypse 1
2) Tagebuch der Apokalypse 2
3) Tagebuch der Apokalypse 3
4) Tagebuch der Apokalypse 4
Bewertung
4/5
12.05.2017
Buch (Taschenbuch)
Wieder gut geschriebenes Endzeit...
Wieder gut geschriebenes Endzeit Roadmovie. Ich gebe 4 Musen, weil mir die Emotionen, im Gegensatz zu seinen Vorgängern, gefehlt haben. Trotzdem lesenswert weil ultraspannend!
Bewertung
aus Trier
4/5
04.01.2014
Buch (Taschenbuch)
Nicht SUPER, aber gut...
Da ich etwas voreingenommen war durch die relativ negative Bewertung, hab ich nicht viel erwartet und war trotzdem angenehm überrascht! Es liest sich nicht so gut wie die ersten beiden Bücher, ist aber dennoch akzeptabel. Es liest sich halt eher wie ein eigenständiges Buch und nicht wie die ersten beiden Bücher in Tagebuch form! Ich würde also nicht unbedingt behaupten es ist schlecht, sondern eher das es nicht so gut ist wie Band 1 und 2... Ich persönlich habe es auf alle fälle gerne gelesen und bereue nichts!!!!
Michi
aus Nordhessen
3/5
30.08.2013
Buch (Taschenbuch)
Nach Teil 1 und 2 war ich so…
Nach Teil 1 und 2 war ich so begeistert, dass ich unbedingt wissen wollte wie es weiter geht. Gerade der Schreibstil in Tagebuchform hat mir wirklich gut gefallen. Dieser ist nun leider ausgeblieben und man springt zwischen vielen Schauplätzen hin und her… Ich muss sagen das ich eher enttäuscht bin von dem 3. Teil und gerade was die Ursache der Seuche angeht kann ich nur sagen „SCHADE“ ich hätte mir von dem Autor doch etwas realistischeres gewünscht. Es gibt ja viele Möglichkeiten wie Genforschung usw. Aber dieser Verweis auf die Ursache in dem Buch… naja irgendwie Einfallslos. Vielleicht lag es an dem Druck, dass viele Fans auf die Fortsetzung warteten und der Autor das neben seiner Arbeit als US Marine Offizier wenig Zeit bleibt. Mein Fazit ist auf jeden Fall so, dass ich enttäuscht bin von der Fortsetzung.