Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Ja
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
13.02.2013
Verlag
PicusSeitenzahl
218 (Printausgabe)
Dateigröße
732 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783711751607
Der Herr Norbert spricht mit seinem Hund. Der Herr Norbert spricht aber auch mit seinem Therapeuten in der Männerberatungsstelle. Er erzählt vor allem von seiner Kindheit in einem Dorf an der steirischen Südbahnstrecke.
Norberts Mutter war Magd auf dem Leitenbauerhof, Norbert ihr Bankert, von der Familie geduldet, von der Mutter geliebt. Von der Mutter jedoch auch unter Tränen in die Stadt verschickt: Norbert hatte sie beim Tête-à-Tête mit dem Hofherrn erwischt und diesen niedergeschlagen. Worauf der Bauer das ohnedies unnütze Kind in einen Zug setzen und ins Kinderheim schaffen liess.
Dass den kleinen Norbert nur kurze Zeit später die Nachricht vom Tod seiner Mutter erreichte, stellte die Weichen für sein Leben: Das will und will nicht glücken, auch als er eine Ausbildungsstelle und später eine Arbeit findet; die Frauen misst er alle an seiner einzigen grossen Liebe, die ihm entzogen wurde.
In unverwechselbarem Ton, gemahnend an Thomas Bernhard, schockierend wie Franz Innerhofer, gibt Harald Darer in seinem grandiosen Debüt dem Herrn Norbert eine Stimme, einen unwiderstehlichen Erzählfluss, der den Leser dort packt, wo es am meisten wehtut: in der Seele.
Norberts Mutter war Magd auf dem Leitenbauerhof, Norbert ihr Bankert, von der Familie geduldet, von der Mutter geliebt. Von der Mutter jedoch auch unter Tränen in die Stadt verschickt: Norbert hatte sie beim Tête-à-Tête mit dem Hofherrn erwischt und diesen niedergeschlagen. Worauf der Bauer das ohnedies unnütze Kind in einen Zug setzen und ins Kinderheim schaffen liess.
Dass den kleinen Norbert nur kurze Zeit später die Nachricht vom Tod seiner Mutter erreichte, stellte die Weichen für sein Leben: Das will und will nicht glücken, auch als er eine Ausbildungsstelle und später eine Arbeit findet; die Frauen misst er alle an seiner einzigen grossen Liebe, die ihm entzogen wurde.
In unverwechselbarem Ton, gemahnend an Thomas Bernhard, schockierend wie Franz Innerhofer, gibt Harald Darer in seinem grandiosen Debüt dem Herrn Norbert eine Stimme, einen unwiderstehlichen Erzählfluss, der den Leser dort packt, wo es am meisten wehtut: in der Seele.
Kundinnen und Kunden meinen
berührendes Lesevergnügen
Edith Berger am 19.02.2013
Bewertungsnummer: 387716
Bewertet: eBook (ePUB)
Von seiner Mutter liebevoll Norli genannt, wird Norbert als kleiner Bub nach einer tätlichen Auseinandersetzung mit ihrem Dienstherrn in den Zug nach Wien gesetzt und in ein Kinderheim geschickt.
Als Magd mit einem unehelichen Kind ist sie auf die Arbeit auf dem Hof angewiesen und muss sich der Anordnung fügen. Ein paar Wochen später erhält Norbert einen Brief vom Gemeindepfarrer, der ihn vom Tod der Mutter unterrichtet.
Es sind Erinnerungen, die Norbert seinem Hund "Kreisky" und auch seinem Therapeuten erzählt. Jeden Freitag, in der ihm zugewiesenen Männerberatungsstelle, erzählt er aus seinem Leben.
Berührendes Lesevergnügen
sehr amüsant und doch sehr hart!
Bewertung aus Wien am 19.02.2013
Bewertungsnummer: 802882
Bewertet: eBook (ePUB)
Der Autor beschreibt erschreckend wahre Situationen aus dem Leben eines Steirers.
Für manche Stadtbewohner könnten die Geschichten meist erfunden uns Surreal klingen.
Sehr amüsant und auch sehr hart.
Ich liebe die Schreibweise dieses Autors und freue mich schon jetzt auf das nächste Buch.
Hatte das Buch in zwei Tagen durch, weil ich nicht aufhören konnte zu lesen