Mit dem Ruhrpott-Slang hat sich der Neu-Duisburger Pielkötter längst angefreundet. Nicht gewöhnen kann er sich an den Anblick von Blut. Das ist für einen Kriminalhauptkommissar nicht unbedingt von Vorteil. In seinem aktuellen Fall verfolgt er einen Mörder von Frauen, die sich von ihrem Mann getrennt haben. Ist es Zufall, dass sie denselben Psychologen aufsuchten? Und welche Rolle spielt dieser selbst sehr labile Therapeut? Pielkötter gelingt es, das rätselhafte Mord-Motiv zu entschlüsseln. Wird er auch ein weiteres Blutopfer verhindern können? Ein Krimi vor der Kulisse der Kulturhauptstadt Ruhr 2010.
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Gelungener Psychothriller mit Witz und Lokalkolorit
Bewertung aus Moers am 03.02.2021
Bewertungsnummer: 797735
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
Schwerpunkt dieses Krimis ist sicherlich die äußerst spannende Handlung, aber auch der Humor kommt nicht zu kurz. Die Stellen mit Lokalkolorit sind für meinen Geschmack richtig dosiert, weshalb ich "Die Sünderinnen" auch wärmstens für Leser empfehlen kann, die nicht aus dem Ruhrgebiet stammen.
Zwei Rezensionen hier mit 5…
Xirxe aus Hannover am 21.09.2012
Bewertungsnummer: 2702000
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
Zwei Rezensionen hier mit 5 Sternen? Haben die ein anderes Buch gelesen? Als ich mir die VerfasserInnen dann mal näher anschaute, war schnell klar, dass es sich hier um Gefälligkeitsrezensionen handelt, denn beide haben nur die eine verfasst, klingen zudem überaus ähnlich und geben keinerlei Aussagen zum Inhalt wieder. Tolle Kritiken! Leider hilft das alles auch nicht viel. Das Buch ist einfach schlecht - schlechter Stil und schlechter Inhalt. Gleich zu Beginn kommt eine zweiseitige Werbung für Duisburg, die ebenso aus einer Imagekampage des Tourismusbüros hätte stammen können. Bei einem kurzen Abstecher nach Trier erfährt man hingegen so gut wie nichts von dieser Stadt (vielleicht auch besser so ;-)). Die Handlung selbst ist schnell zusammengefasst: Frauen, die sich gerade von ihren Ehemännern getrennt haben, werden umgebracht. Man ist als LeserIn bei den Taten dabei ohne jedoch zu wissen, wer der Täter ist. Nur so viel weiß man: Er ist getrieben von einer Art religiösem Wahn. Die Autorin versucht mit allen Mitteln einen Tatverdächtigen 'aufzubauen', was ihr meiner Meinung nach jedoch völlig misslingt. Zu offensichtlich werden Sachverhalte beschrieben, die auf ihn als Verdächtigen hinweisen sollen, ein Holzhammer ist nichts dagegen. Daneben ist das Buch voll von unlogischen Handlungen und Ereignissen. Eine Frau, die jahrelang von ihrem Mann geschlagen wurde, findet von heute auf morgen die Kraft, sich ihm zu widersetzen und ihn zu verlassen. Oder die Reaktion des Kommissars auf die Offenbarung seines Sohnes: Spielt die Geschichte in den 50ern? Ganz übel sind aber solche Patzer: 'In diesem Moment schlitzte der Dolch ihren leichten Mantel auf. Blut sicherte durch den dünnen, hellen Stoff...' Gibt's jetzt auch schon blutende Mäntel? Denn zwei Sätze weiter ist zweifelsfrei klar, dass beim ersten Schnitt tatsächlich nur der Mantel zerfetzt wurde. Und das sind nur wenige Beispiele von vielen. Tut mir leid, aber das war ein Satz mit X - nämlich gar nix. Vielleicht noch ein bisschen üben??