Feuer auf der Krim Eine aufsteigende Tatarenhochburg
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Sprache:Deutsch
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inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
04.11.2014
Verlag
BookRix GmbH & Co. KGSeitenzahl
167 (Printausgabe)
Dateigröße
764 KB
Sprache
Deutsch
EAN
9783955004347
Die Geschichte schreibt das Jahr 1445, die Herrschaftsgefüge erhielten ein anderes Gesicht. Dafür sorgten Erbteilungen von Ländereien, Zusammenfügen von Grafschaften durch politisch versprochene Vermählungen und verlorene Kriege. Kasper von Greifenberg und seine Fuhrmannsfreunde hatten sich mit ihrem Handelspartnererfolg in Novgorod einen hervorragenden Namen gemacht und konnten sich vor Partnerschaftsanfragen aus den eigenen Regionen kaum retten. Die Pferdezucht auf der Pferdefarm von Kasper von Greifenberg und Konrad von der Furt verbuchten gute Zuchterfolge. Die russischen Steppentarpans, Wildpferde, lebten sich gut ein und vermehrten sich wie gewünscht. Die Dülmer Wildpferde, aus der Zucht im Münsterland, waren auch nicht mehr von den Weiden weg zu denken. Ein neues grösseres Projekt, eine Handelsreise zur Ukrainischen Krim, wo zurzeit die Tataren ein Khanat, ein Reich, schufen, um bis nach Indien ihre Handelaktivitäten aus zu bauen, gehörte zum eigentlichen Ziel ihrer nächsten Schiff-Treck-Reise. Die Vorbereitungen hierzu mussten bis ins Kleinste durchdacht werden. Sie benötigten genauere Karten der Flüsse und der Handelswege für die Fuhrmannswagen und vieles mehr. Ausserdem wollten sie noch mehr über die politischen Ereignisse wissen, Aktivitäten der Hanse, die immer noch nicht locker liess, und bei jeder Gelegenheit versuchte, die private Handelsgesellschaft Ost der Fuhrmänner und niedergelassenen Handwerker in Greifenberg zu denunzieren. Der Handelstauschvertrag mit Novgorod wurmte die Hanse sehr, denn überall gab es inzwischen ähnliche Verträge, welche die standardisierten Handelsabkommen aushebelte. Natürlich war der Hanse dies ein Dorn im Auge und versuchte überall mit enormen Preisnachlässen die Verträge zu ändern. Ihnen war bald jedes Mittel recht, um diese Emporkömmlinge in die Knie zu zwingen.
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