Das Drama schildert die Rivalität zweier gräflicher Brüder: auf der einen Seite der von seinem Vater geliebte, intelligente, freiheitsliebende spätere Räuber Karl Moor, auf der anderen Seite sein kalt berechnender, unter Liebesentzug leidender Bruder Franz, der auf Karl eifersüchtig ist und das Erbe seines Vaters an sich reissen will. Zentrales Motiv ist der Konflikt zwischen Verstand und Gefühl, zentrales Thema das Verhältnis von Gesetz und Freiheit.
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Top.
Sam am 25.06.2026
Bewertungsnummer: 3177993
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)
Shakespeare ist wie immer großartig. Kennt man ohne es gelesen zu haben nur bestimmte Stellen, lohnt sich das Buch. Shakespeare ist in der deutschen Übersetzung übrigens leichter Verständnis als Goethe. Perfektes Drama, perfektes Dreieck. Einfach Klasse.
deutsch lk
Bewertung am 02.05.2026
Bewertungsnummer: 3126929
Bewertet: eBook (ePUB 3)
davon hab ich mit dem deutsch lk das Theaterstück in Braunschweig gesehen. War gut, hat dich jedoch ein wenig in die Länge gezogen, dass es anstrengend wurde zu zuschauen. Und am Anfang hatte jemand keine hose an sondern, ein langes t Shirt und einen Apfel im Mund
Meinung aus der Buchhandlung
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Zur Ausgabe: Da Kafkas vier Romane alle nicht fertiggeschrieben wurden und auch nicht von Kafka, sondern von dessem Wegbegleiter Max Brod posthum veröffentlicht wurden. Ist es wichtig sich an der richtigen Fassung zu orientieren. Diese Ausgabe orientiert sich dabei an der Kritischen Kafka Ausgabe (KKA) und ist somit zu empfehlen.
Zum Inhalt: Da Franz Kafka zu den Klassikern der Deutschen Literatur gehört, scheint Kafka in den Unzeiten der Vergangenheit begraben zu liegen. Dass jedoch seine drei Schwestern von den Nazis in Auschwitz und Kulmhof umgebracht wurden, vermag Kafkas wieder aus diesen Untiefen hervorzu ziehen und zu zeigen, dass seine Texte eine Realität reflektieren, die zum zweiten Weltkrieg geführt hat und somit auch heute noch äusserst brisant ist.
Der Protagonist Josef K. (gleich viele Buchstaben wie "Franz" und auch der gleiche Anfangsbuchstaben des Familiennamens) wird eines Tages ohne Grund verhaftet. Wieso, weiss weder vermeintlich Josef, noch wir, denn wir lesen hier einen Text den der Protagonist vermeintlich selbst verfasst hat. Doch so sehr uns der Text auch die Ursache auch zu verschleiern sucht, finden wir bei der Lektüre dennoch heraus, dass es sich bei Josef um einen durchaus gewaltbereiten "triebgesteuerten" Mann handelt, der keine möglichkeit auslässt sich, durchaus auch übergriffen, jeder Frau an den Hals zu werfen. Der Text selbst gilt als hermetisch und ist nicht eindeutig zu verstehen. Das heisst: den Text auf nur eine Interpretation, nur einen Sinn, zu reduzieren wird ihm nicht gerecht. Vielmehr können wir uns inspirieren lassen durch eine
Fülle an Verweisen zu der damaligen Rechtssprechung, zu jüdisch-religiösen Praktiken und Theolugomena, modernen gesellschaftsstrukturen, verschiedenen Medien. Die Frage, welche die Erzählung strukturiert ist: Wie können wir Herr/Frau unseres eigenen Lebens werden und selbststimmt und autonom leben, wenn die Verhältnisse der Gesellschaft und ihre Institutionen doch vollends bestimmen, wie wir leben. Wir leben in einer Welt in der wir bereits mit unserer Geburt in unserer Existenz verurteilt sind, und in unserem Leben nie wahrlich frei sei werden.