Der leere Spiegel Erfahrungen in einem japanischen Zen-Kloster
Aus der Reihe
Zen-Geschichten
1
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Form:Einzelkauf Download
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Sprache:Deutsch
Fr. 7.50
inkl. gesetzl. MwSt.Produktdetails
Format
ePUB 3
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Ja
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
01.12.2012
Verlag
Rowohlt eBooksSeitenzahl
(Printausgabe)
Dateigröße
2833 KB
Auflage
1. Auflage
Originaltitel
De lege SpiegelÜbersetzt von
Herbert Graf
Sprache
Deutsch
EAN
9783644464711
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Sinnsuche
Mag. Miriam Mairgünther aus Salzburg am 16.05.2012
Bewertungsnummer: 779506
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
Die Lehre des Zen-Buddhismus fasziniert viele Menschen im Westen, so auch Janwillem van de Wetering. Mit 26 Jahren klopft er an die Pforte eines Zen-Klosters in Japan, motiviert, aber mit äußerst dürftigen Japanisch-Kenntnissen, und erklärt dem Vorsteher, mindestens zwei Jahre bleiben zu wollen. Dieser handelt ihn erst einmal auf sechs Monate, die er sich fix vornehmen soll, herunter, behandelt den Anwärter aber mit Geduld und Respekt und er wird in gesamten Alltag der japanischen Mönche miteinbezogen.
Vieles an seinem neuen Leben ist anstrengend, manches auch komisch - zumindest im Rückblick -, und auf jeden Fall muss er sich mit vielen Dingen auseinandersetzen, mit denen er vorher nicht gerechnet hätte.
Spannend und mit viel Selbstironie, aber mit Respekt für den Menschen auf der Suche beschreibt der Autor seine Monate im Zen-Kloster. Mit Idylle und Wellness hat das wahrhaftig nichts zu tun, dafür erhält er umso interessantere Einblicke in die japanische Kultur, und seine Beschäftigung mit dem Thema dürfte sich, wenn man sich die Bücher ansieht, die er danach zu dem Thema veröffentlicht hat, weiter vertieft haben. Inzwischen sind sicher noch weit mehr Bücher über Klosteraufenthalte beziehungsweise Buddhismus und westliche Menschen erschienen, dieses ist aber meiner Meinung nach eines der lesenswertesten.