Romain Rolland (Fischer Klassik PLUS)
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Produktdetails
Format
ePUB 3
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Ja
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
05.10.2009
Verlag
Fischer E-BooksSeitenzahl
443 (Printausgabe)
Dateigröße
4518 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783104002019
Mit einem Nachwort von Knut Beck.
Mit dem Autorenporträt aus dem Metzler Lexikon Weltliteratur.
Mit Daten zu Leben und Werk, exklusiv verfasst von der Redaktion der Zeitschrift für Literatur TEXT + KRITIK.
»Es bestand - wie Verhaeren so schön sagte - >Gefahr, ihn zu lieben<, und die meisten scheuten die Gefahr«, bekennt Stefan Zweig in seiner Biographie Romain Rollands: Galten frühe Äusserungen noch ganz dem heroischen Idealismus des literarischen Werkes, so war ein Teil dieses Buchs Rolland als dem »Gewissen Europas« gewidmet, das dem »Hass den Kampf« angesagt hatte. Mit Ausbruch des Ersten Weltkriegs war Rolland aus humanistischem Bewusstsein zum überzeugtesten und überzeugendsten Pazifisten seiner Generation geworden. Stefan Zweig wurde auch in den zwanziger und dreissiger Jahren nicht müde, seine grossen Lebenshaltung und -leistung zu rühmen, obwohl er Rollands Parteinahme für den Bolschewismus mit seinem eigenen Weltbild nicht vereinigen konnte. Seine Bereitschaft, in einer Freundschaft allen Widrigkeiten zu trotzen, war letzten Endes stärker.
Mit dem Autorenporträt aus dem Metzler Lexikon Weltliteratur.
Mit Daten zu Leben und Werk, exklusiv verfasst von der Redaktion der Zeitschrift für Literatur TEXT + KRITIK.
»Es bestand - wie Verhaeren so schön sagte - >Gefahr, ihn zu lieben<, und die meisten scheuten die Gefahr«, bekennt Stefan Zweig in seiner Biographie Romain Rollands: Galten frühe Äusserungen noch ganz dem heroischen Idealismus des literarischen Werkes, so war ein Teil dieses Buchs Rolland als dem »Gewissen Europas« gewidmet, das dem »Hass den Kampf« angesagt hatte. Mit Ausbruch des Ersten Weltkriegs war Rolland aus humanistischem Bewusstsein zum überzeugtesten und überzeugendsten Pazifisten seiner Generation geworden. Stefan Zweig wurde auch in den zwanziger und dreissiger Jahren nicht müde, seine grossen Lebenshaltung und -leistung zu rühmen, obwohl er Rollands Parteinahme für den Bolschewismus mit seinem eigenen Weltbild nicht vereinigen konnte. Seine Bereitschaft, in einer Freundschaft allen Widrigkeiten zu trotzen, war letzten Endes stärker.
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