Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Ja
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
25.01.2009
Verlag
Kiepenheuer & WitschSeitenzahl
400 (Printausgabe)
Dateigröße
2263 KB
Auflage
1. Auflage
Originaltitel
LøvekvinnenÜbersetzt von
Hinrich Schmidt-Henkel
Sprache
Deutsch
EAN
9783462301854
Der neue Erik Fosnes Hansen - ein Meisterwerk wie Choral am Ende der Reise
Erik Fosnes Hansen erzählt mit grossem Einfühlungsvermögen und beeindruckender poetischer Kraft von einer Aussenseiterin, die sich gegen Vorurteile und Ausgrenzung durchsetzt. Ein Roman, geschrieben in einer Sprache, die sich sofort in Bilder und Gefühle verwandelt. Am 13.12.1912 kommt in einem kleinen Dorf in Norwegen ein Kind zur Welt, das über und über mit feinem, hellblondem Haar bedeckt ist. Die Mutter stirbt bei der Geburt, und der Vater, Stationsmeister Arctander, ein harter und pflichtbewusster Mann, will zunächst nichts von seiner Tochter wissen.Eva, die der Leser sofort ins Herz schliesst, leidet an einer seltenen Krankheit, einem Gendefekt, durch den ihr ganzer Körper behaart ist. Ein interessanter Fall für die Wissenschaft, doch zunächst ein Problem für Stationsmeister Arctander und eine Handvoll Eingeweihter, die sich um das Baby sorgen. Arctander, in tiefer Trauer um seine geliebte Frau, ekelt und schämt sich, und das Kind wird versteckt. Gleichwohl verbreitet sich die Kunde des seltsamen Mädchens wie ein Lauffeuer im Dorf. Eine Amme wird gefunden, die sich liebevoll kümmert, und auch Apothekerin Birgerson und der Arzt Dr. Levin stehen dem Kind zur Seite. So wächst Eva heran: Abgeschottet von den neugierigen Blicken der Dorfbewohner und ohne Kontakt nach draussen schafft sie sich eine eigene Welt, bis sie, zunächst schüchtern, doch dann mit grosser Durchsetzungskraft, der Enge ihres Zimmers immer mehr zu entfliehen beginnt.
Erik Fosnes Hansen erzählt mit grossem Einfühlungsvermögen und beeindruckender poetischer Kraft von einer Aussenseiterin, die sich gegen Vorurteile und Ausgrenzung durchsetzt. Ein Roman, geschrieben in einer Sprache, die sich sofort in Bilder und Gefühle verwandelt. Am 13.12.1912 kommt in einem kleinen Dorf in Norwegen ein Kind zur Welt, das über und über mit feinem, hellblondem Haar bedeckt ist. Die Mutter stirbt bei der Geburt, und der Vater, Stationsmeister Arctander, ein harter und pflichtbewusster Mann, will zunächst nichts von seiner Tochter wissen.Eva, die der Leser sofort ins Herz schliesst, leidet an einer seltenen Krankheit, einem Gendefekt, durch den ihr ganzer Körper behaart ist. Ein interessanter Fall für die Wissenschaft, doch zunächst ein Problem für Stationsmeister Arctander und eine Handvoll Eingeweihter, die sich um das Baby sorgen. Arctander, in tiefer Trauer um seine geliebte Frau, ekelt und schämt sich, und das Kind wird versteckt. Gleichwohl verbreitet sich die Kunde des seltsamen Mädchens wie ein Lauffeuer im Dorf. Eine Amme wird gefunden, die sich liebevoll kümmert, und auch Apothekerin Birgerson und der Arzt Dr. Levin stehen dem Kind zur Seite. So wächst Eva heran: Abgeschottet von den neugierigen Blicken der Dorfbewohner und ohne Kontakt nach draussen schafft sie sich eine eigene Welt, bis sie, zunächst schüchtern, doch dann mit grosser Durchsetzungskraft, der Enge ihres Zimmers immer mehr zu entfliehen beginnt.
Kundinnen und Kunden meinen
Das Löwenmädchen
Bewertung am 09.10.2009
Bewertungsnummer: 614011
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
Ein wunderschönes poetisches Buch! ä?rtlich und traurig zugleich wird die Geschichte eines Mädchens zu Beginn des 20. Jahrhundert in Norwegen erzählt, das aufgrund eines seltenen Gen-Defekts am ganzen Körper stark behaart zur Welt kommt. Da ihre Mutter bei ihrer Geburt stirbt, wächst Eva in der engen begrenzten Welt ihres Vaters auf, aus der sie sich erst mit der Zeit befreien lernt. Wer dieses Buch lesen möchte, ahnt schon, was ihn erwartet: das traurige Schicksal derer, die nicht das Glück hatten "normal" geboren zu werden, ihr Kampf gegen die verletzende Ignoranz der anderen, greifbare Einsamkeit und der Hunger, diese Einsamkeit zu überwinden, dazwischen natürlich auch immer hoffnungsvolle Momente, die aus dem Charakter der Protagonisten wachsen...insgesamt aber eher harter Tobak, bei dem wohl eher das Mitleid erregt wird. Umso erstaunlicher ist es vielleicht, dass man beim Lesen dieses Romans schon mal laut lachen muss, öfters schmunzelt und auch mal verärgert über die Protagonistin den Kopf schütteln muss. Keine Frage, das Buch geht nahe. Es hinterlässt Spuren, was nicht zuletzt an seiner Sprache liegt. Erik Fosnes Hansen schafft es, den Leser zu berühren und ihn in Evas Welt, ihre Gedanken und Gefühle zu tragen. Wer diese "Nähe" nicht scheut, erhält ein Buch, von dem er noch lange zehren kann. Absolut lesenswert!
Das Löwenmädchen
Bewertung aus Hückeswagen am 24.09.2009
Bewertungsnummer: 612528
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
Alle Leser von Die Tochter des Fotografen werden begeistert sein! Einfühlsam und verständnisvoll wird von einem kleinen Mädchen erzählt, das lernen muss,
mit seiner Andersartigkeit in der festgefügten Gesellschaft zu Beginn des 20. Jahrhunderts zurechtzukommen. Die Barrieren, entstanden aus Ablehnung, Angst und unerträglicher Neugier ihrer Umgebung sind für die Heranwachsende beinah unüberwindbar. Und doch schafft es die junge Frau, sich ein eigenes Leben aufzubauen.
Die dieser Geschichte so völlig adäquate Sprache hat Sogwirkung!