Der Tag des Opritschniks Roman | "Sorokin rechnet mit dem Russland Wladimir Putins ab." Tages-Anzeiger, Schweiz
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Produktdetails
Format
ePUB 3
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Ja
Text-to-Speech
Ja
Verkaufsrang
23152
Erscheinungsdatum
21.09.2009
Verlag
KiWi eBooksSeitenzahl
224 (Printausgabe)
Dateigröße
3416 KB
Auflage
1. Auflage
Originaltitel
Den' opritschnikaÜbersetzt von
Andreas Tretner
Sprache
Deutsch
EAN
9783462301052
Eine erschreckend realistische Dystopie über ein Russland der nahen Zukunft, regiert von einem allmächtigen Diktator.
Russland im Jahr 2027: Das Land hat sich vom Westen abgeschottet, lebt allein vom Gas- und Ölexport und wird vom »Gossudar«, einem absoluten Alleinherrscher, regiert. Dieser übt seine Macht mithilfe der Opritschniki, seiner brutalen Leibgarde, aus. »Der Tag des Opritschniks« folgt Andrej, einem Mitglied dieser korrupten Elite, durch seinen Alltag voller Gewalt, Dekadenz und Unterdrückung.
Vladimir Sorokins schmerzhafte Satire entwirft eine negative Utopie, die der russischen Gegenwart beunruhigend nahekommt. Das epochale Werk blickt ins Innere jenes schwarzen Knotens, der die Gesellschaft im Innersten zusammenhält, und tut dies ebenso märchenhaft zeitlos wie hochaktuell.
Sorokins Romanvision aus dem Jahr 2006 ist eine schmerzhafte Satire, eine negative Utopie im Sinne von Huxley, Orwell und Burgess. Und das Erschreckende daran ist, dass sie - mit Blick auf das heutige Russland - so überaus realistisch erscheint.