Glaubensverlust Warum sich das Christentum neu erfinden muss
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Ja
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
05.09.2013
Verlag
Patmos VerlagSeitenzahl
128 (Printausgabe)
Dateigröße
792 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783843691000
Memoranden und Missbrauchsfälle, Problemstau und Priestermangel, Zank um den Zölibat und die Zukunft - mit unbestechlicher Klarheit durchleuchtet Halbfas die strukturellen Reformerfordernisse und geht ihnen buchstäblich auf den Grund: Die Krise der Kirche(n) ist eine handfeste Glaubenskrise. Die Glaubenslehre ist vielfach zur Glaubensleere verkommen. Wenn es nicht gelingt, diese Leere mit neuem Leben anzufüllen, dürfte es um die Zukunft der Kirche geschehen sein.
Den Schlüssel findet Halbfas beim historischen Jesus selbst, der in den Glaubensbekenntnissen der christlichen Kirchen nicht vorkommt bzw. durch theologische Formeln ersetzt ist. Denn er hat eine Lebensweise angeboten, die sich im Alltag bewähren muss, aber keine Lehre, damit sie sich argumentativ bewahrheite. Halbfas unternimmt nicht weniger als eine Neuvermessung des Glaubens. Er zeichnet ein Programm, das die Kirchen unter Umständen mehr verändern würde, als diese sich zu ändern bereit sind.
Den Schlüssel findet Halbfas beim historischen Jesus selbst, der in den Glaubensbekenntnissen der christlichen Kirchen nicht vorkommt bzw. durch theologische Formeln ersetzt ist. Denn er hat eine Lebensweise angeboten, die sich im Alltag bewähren muss, aber keine Lehre, damit sie sich argumentativ bewahrheite. Halbfas unternimmt nicht weniger als eine Neuvermessung des Glaubens. Er zeichnet ein Programm, das die Kirchen unter Umständen mehr verändern würde, als diese sich zu ändern bereit sind.
Kundinnen und Kunden meinen
Der momentane fundamentale…
Joschne aus Sittensen am 10.08.2012
Bewertungsnummer: 2703325
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
Der momentane fundamentale Verlust des Vertrauens in die katholische Kirche ist ohne geschichtliche Parallele: Missbrauchsfälle, Priestermangel, Zank um den Zölibat, Reformunwilligkeit und Dogmatismus. Mit unbestechlicher Klarheit durchleuchtet Hubertus Halbfas in „Glaubensverlust. Warum sich das Christentum neu erfinden muss“ (Patmos Verlag) die aktuellen Konflikte. Dabei sieht er Missstände als das Ergebnis struktureller Reformerfordernisse – die Kirchenkrise ist für ihn aber auch das Ergebnis einer handfesten Glaubenskrise, die alle christlichen Gemeinschaften durchzieht. Die Tatsache, dass die christliche Glaubens-lehre vielfach zur Glaubens-leere verkommen ist, muss zum Gegenstand angemessener Reflexion werden. Dieser Herausforderung stellt sich der Religionspädagoge und erfolgreiche theologische Autor Hubertus Halbfas. Er fordert eine umfassende Neubesinnung. Im historischen Jesus, der in den Glaubensbekenntnissen der christlichen Kirchen bis zur Unlebendigkeit in theologischen Formeln erstarrt ist, findet Halbfas Substanz und Selbstverständnis des Christentums. Jesu Toleranz, sein Verständnis für die Menschen ist keine Philosophie, die sich als Lehre argumentativ bestätigt, dafür eine Lebensweise, die sich bis heute im Alltag bewähren muss und kann. Dies im Blick zieht Halbfas eine kritische Bilanz und herausfordernde Schlüsse für eine Reform des Christentums. Hubertus Halbfas, Dr. theol., hat der Religionspädagogik über Jahrzehnte wegweisende Impulse gegeben und ist als Theologe von großer Breitenwirkung über den deutschsprachigen Raum hinaus bekannt. Seine großen Werke „Der Glaube“, „Das Christentum“ und „Die Bibel“ sind im Patmos Verlag erschienen. Hubertus Halbfas: „Glaubensverlust“, Warum sich das Christentum neu erfinden muss, 96 Seiten, Klappenbroschur, 9,90 Euro, ISBN 978-3-8436-0100-9, Patmos Verlag.