Produktbild: Der aktivierende Wohlfahrtsstaat
Band 24

Der aktivierende Wohlfahrtsstaat Governance der Arbeitsmarktpolitik in Dänemark, Großbritannien und Deutschland

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PDF

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Nein

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Ja

Text-to-Speech

Nein

Erscheinungsdatum

14.11.2011

Verlag

Campus Verlag Digital

Seitenzahl

541 (Printausgabe)

Dateigröße

7250 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783593411231

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14.11.2011

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Deutsch

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  • Produktbild: Der aktivierende Wohlfahrtsstaat
  • Inhalt Vorwort13 Einleitung17 I. Reflexion des wohlfahrtsstaatlichen Wandels und der Arbeitsmarktpolitik in der wissenschaftlichen Literatur 1.Neue wohlfahrtsstaatliche Leitbilder und Paradigmen33
    1.1Social Investment State34
    1.2Aktivierender Sozialstaat36
    1.3Enabling State38
    1.4Workfare State39
    1.5Zwischenresümee40
    2.Staat, Steuerung und Governance42
    2.1Zum Wandel von Staatlichkeit und politischer Steuerung44
    2.2Governance-Diskurs47
    2.3Neue Staatsvorstellungen55
    2.4Zwischenresümee58
    3.Forschungsstand zum Wandel des Wohlfahrtsstaates und der Arbeitsmarktpolitik60
    3.1Verschiedene Konzeptionen des Wandels von Wohlfahrtsstaatlichkeit61
    3.2Das "Dependent Variable Problem"66
    3.3Erklärungsansätze zur Entwicklung des Wohlfahrtsstaates und zum Erfolg von Arbeitsmarkt- und Beschäftigungspolitik77
    3.4Zwischenresümee96
    4. Fazit zur Reflexion der wissenschaftlichen Literatur99 II. Theoretisch konzeptionelle Entwicklung eines vergleichenden Forschungsdesigns 5. Der Wohlfahrtsstaat: Eine steuerungstheoretisch orientierte Rekonstruktion verschiedener Paradigmen106
    5.1Der Wohlfahrtsstaat als eigenständiger moderner Vergesellschaftungstypus107
    5.2Akteurbezogene Systematisierung von Governance und Steuerungsformen113
    5.3Idealtypische Rekonstruktion des fürsorgenden und des aktivierenden Wohlfahrtsstaates128
    5.4Konkretisierung der Fragestellung und der Forschungshypothesen137
    6. Zur näheren Bestimmung von Wandel, Konvergenz und Divergenz139
    6.1Wandel als Paradigmenwechsel139
    6.2Regimewechsel, Pfadwechsel oder pfadabhängige Entwicklung142
    6.3Konvergenz oder Divergenz153
    6.4Konkretisierung der Fragestellung und der Forschungshypothesen155
    7. Diskursorientierte Erweiterung des akteurzentrierten Institutionalismus als Erklärungsansatz157
    7.1Der Ansatz des akteurzentrierten Institutionalismus und die Analyse wohlfahrtsstaatlichen Wandels159
    7.2Länderspezifischer Reformdiskurs: Struktur und Inhalt162
    7.3Entwicklung eines Variablenmodells, Konkretisierung der Fragestellung und der Forschungshypothesen164
    8. Anlage des vergleichenden Forschungsdesigns168
    8.1Begründung des empirischen Untersuchungsfeldes: Arbeitsmarktpolitik und ihre Koordination mit der Familien- und Steuerpolitik168
    8.2Begründung der Länderauswahl und vergleichende Methode172
    8.3Operationalisierung der Aktivierungsvarianten und Reformprofile als "abhängige Variable"176
    8.4Operationalisierung der unabhängigen Variablen183
    8.5Erhebungsmethoden, Datengrundlagen und Erläuterung der Darstellung der empirischen Ergebnisse187 III. Auf dem Weg zum aktivierenden Wohlfahrtsstaat? Varianten nationaler Policy-Profile und Erwerbsmuster 9. Dänemark: Universelle Kommodifizierung durch umfassende soziale Befähigung194
    9.1Reformschwerpunkte dänischer Aktivierungspolitik seit 1994196
    9.2Universalisierung von Arbeitsmarktbefähigung und Arbeitspflicht200
    9.3Moderate Reorganisation des Staates: Dezentralisierung, partielle Privatisierung plus Konsolidierung
    holistischer Steuerung217
    9.4Hohe und zunehmend egalitäre Arbeitsmarktteilhabe und Beschäftigung226
    9.5Zusammenfassung: Paradigmenwechsel als weitgehend pfadabhängige Entwicklung233
    10.Grossbritannien: Gesteigerte Arbeitsmarktteilhabe durch "Making Work Pay"238
    10.1Reformschwerpunkte britischer Aktivierungspolitik seit 1996240
    10.2Selektiver Arbeitszwangs plus finanzielle Arbeitsanreize244
    10.3Starke staatliche Re-Regulierung: marktförmige Leistungserbringung plus Ausbau von Policy-Koordination265
    10.4Ausweitung der Beschäftigung, aber Polarisierung der Erwerbsmuster und Arbeitszeiten272
    10.5Zusammenfassung: Aktivierung als Kombination pfadabhängiger und pfadbrechender Veränderungen279
    11.Deutschland: Dualisierung und Flexibilisierung als residuale Aktivierungspolitik283
    11.1Reformschwerpunkte deutscher Aktivierungspolitik seit 1998284
    11.2Leistungskürzungen, punktueller Arbeitszwang und Ausweitung flexibler Erwerbsformen289
    11.3Moderate Vermarktlichung und geringe Policy-Koordination314
    11.4Geringes Beschäftigungsniveau, Polarisierung der Erwerbsmuster und Arbeitszeiten323
    11.5Zusammenfassung: Kontinuität und selektive Pfadbrüche hin zum Aktivierungsparadigma329
    12.Konvergente Divergenz: Der aktivierende Wohlfahrtsstaat und seine Varianten334 IV. Governance of Politics: Arbeitsmarktpolitische Reformprozesse im Ländervergleich 13.Globale Herausforderungen und internationaler Diskurs351
    13.1Veränderungen der Weltwirtschaft und gesellschaftliche Modernisierung351
    13.2Aktivierungspolitik in den Politikempfehlungen der OECD und der EU357
    14.Dänemark: Konsens und Co-Governance363
    14.1Minderheitenregierungen und korporatistische Einbindung der Tarifpartner364
    14.2Anfang der 1990er Jahre: Arbeitsmarktkrise, diskursive Akzeptanz des Aktivierungsparadigmas und Aufbau von Verhandlungsnetzwerken367 14.3Ende der 1990er Jahre: Vollbeschäftigung und parteiübergreifender Konsens bezüglich des Primats der Arbeitsmarktintegration378
    14.4Seit Mitte der 2000er Jahre: Punktuelles Aufbrechen von Konsens und Co-Governance384
    14.5Zusammenfassung: Umfassende Reformfähigkeit durch Konsens und Kooperation385
    15.Grossbritannien: Dominanz unilateraler Regierungsentscheidungen388
    15.1Einparteienregierungen ohne starke Veto-Spieler389
    15.2Mitte der 1990er Jahre: Steigende Arbeitslosigkeit, Kritik an "Welfare Dependency" im Diskurs sowie "Strong State Politics"392
    15.3Ende der 1990er Jahre: Wirtschaftliche Konsolidierung, "Welfare to Work" Diskurs und Netzwerkaufbau zur Legitimationsbeschaffung397
    15.4Seit Anfang der 2000er Jahre: Expansive Wirtschaftssteuerung, Aus- und Weiterbildungsoffensive sowie Grenzen hierarchischer Steuerung406
    15.5Zusammenfassung: Hierarchische Steuerung als Beschränkung bei der Verwirklichung sozialer Befähigung413
    16.Deutschland: Mangelnder Reformkonsens und Verhandlungszwang416
    16.1 Hohe Anzahl von Veto-Spielern und Probleme der Konsensfindung417
    16.2Ende der 1990er Jahre: Geringer Reformwille, Dissens bezüglich der Reformschwerpunkte sowie Missmanagement von Co-Governance420
    16.3Anfang der 2000er Jahre: Verschärfung der arbeitsmarktpolitischen Probleme, Hartz-Kommission sowie erzwungene Kompromissfindung 430
    16.4Seit Mitte der 2000er Jahre: Konsolidierung des Reformpfades439
    16.5Zusammenfassung: Suboptimale Lösungen durch verschiedene Formen der Co-Governance442
    17.Vergleichende Erklärungen auf der Basis eines diskursiv erweiterten akteurzentrierten Institutionalismus445 V. Resümee und Ausblick 18.Relevanz der Ergebnisse für die verschiedenen Forschungskontexte und die Politik457 Abkürzungsverzeichnis471
    Tabellenverzeichnis476
    Übersichtsverzeichnis478
    Abbildungsverzeichnis480
    Literatur482
    Anhang538