Band 28
Religiöse Toleranz im Zeitalter der Aufklärung Naturrechtliche Begründung - konfessionelle Differenzen
Aus der Reihe
Studien zum 18. Jahrhundert
Fr. 70.00
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Ja
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
01.05.2004
Verlag
Felix MeinerSeitenzahl
409 (Printausgabe)
Dateigröße
3392 KB
Auflage
Unverändertes eBook der 1. Auflage von 2004
Sprache
Deutsch
EAN
9783787322039
Obwohl religiöse Toleranz schon immer ein zentrales Problem der christlichen Philosophie und Theologie war, wurde sie in Deutschland erst im Laufe des 18. Jahrhunderts aus politischer Notwendigkeit und mit Blick auf die Praxis nach der Reformationszeit verwirklicht. Fritsch zeichnet in »Religiöse Toleranz im Zeitalter der Aufklärung« diesen langwierigen Prozess der Etablierung nach, deckt konfessionsbedingte Differenzen auf und thematisiert den Gegensatz zwischen dem protestantischen und dem katholischen Ansatz: Denn während sich in den protestantischen Lehrbüchern das Gewicht stetig zu Gunsten einer reinen Staatslehre zu verschieben schien, waren die katholischen Autoren grundsätzlich an das Kanonische Recht gebunden, das konkurrierende Konfessionen nur als »kleineres Übel« gelten lassen kann.
Mit seinem Werk gelingt es Fritsch, eine Lücke in der philosophiehistorischen Erforschung der religiösen Toleranz zu schliessen. Er untersucht 21 Autoren der deutschen Aufklärung, grosse Naturrechtstheoretiker wie auch weniger bekannte Denker, auf ihre jeweilige Toleranzauffassung und vereint die Perspektiven von Staats- und Religionsphilosophie, politischer Theorie, Rechtsgeschichte, Kanonistik und protestantischer sowie katholischer Ekklesiologie zu einer spannenden Gesamtsicht.
Mit seinem Werk gelingt es Fritsch, eine Lücke in der philosophiehistorischen Erforschung der religiösen Toleranz zu schliessen. Er untersucht 21 Autoren der deutschen Aufklärung, grosse Naturrechtstheoretiker wie auch weniger bekannte Denker, auf ihre jeweilige Toleranzauffassung und vereint die Perspektiven von Staats- und Religionsphilosophie, politischer Theorie, Rechtsgeschichte, Kanonistik und protestantischer sowie katholischer Ekklesiologie zu einer spannenden Gesamtsicht.
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