Ausbildung von Volksschullehrern im Nationalsozialismus unter besonderer Berücksichtigung von Überfüllung und Mangel
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
22.06.2006
Verlag
GRINSeitenzahl
156 (Printausgabe)
Dateigröße
1317 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638512626
Untersucht man die historische Entwicklung von Lehrern oder deren Ausbildung, ist eine Differenzierung nach den einzelnen Lehrämtern erforderlich. Um zu aussagekräftigen Erkenntnissen im Rahmen dieser Arbeit zu gelangen, ist die Beschränkung auf ein Lehramt notwendig. Zu unterschiedlich verlaufen z. B. die Entwicklungen vom höheren und niederen Lehramt. In dieser Arbeit bleiben ferner die zweite Ausbildungsphase sowie die Lehrerfortbildung unberücksichtigt, da die für die Beantwortung der aufgeworfenen Fragen relevanten Erkenntnisse in der ersten Ausbildungsphase zu erwarten waren. Mit dem Nationalsozialismus verbindet man heute meist den Zweiten Weltkrieg und den Holocaust. So erscheint eine Thematisierung der Volksschullehrerausbildung eher unverfänglich, zumal es in der Natur der Sache zu liegen scheint, dass das Berufsfeld des Volksschullehrers weit weg von den bekannten Verbrechen angesiedelt war. Jedoch eröffnet eine nähere Betrachtung ein anderes Bild. Volksschullehrer unterrichteten über 90% der Schüler eines Jahrgangs und waren somit ideale Multiplikatoren politischer und weltanschaulicher Vorstellungen. Dieses Potential erkannten nach 1933 auch die neuen Machthaber. Der Ausbildung von Volksschullehrern kam deshalb im Nationalsozialismus eine Schlüsselrolle zu. [...]
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