Soziale Ungleichheit, Macht und Herrschaft - Die Geschlechterdifferenz in der funktional differenzierten Gesellschaft
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
05.02.2007
Verlag
GRINSeitenzahl
4 (Printausgabe)
Dateigröße
358 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638600231
Will man den Zusammenhang von geschlechtlicher Arbeitsteilung und gesellschaftlicher Differenzierung untersuchen, bietet es sich an, zunächst die unterschiedlichen Differenzierungsformen näher zu betrachten. Luhmann unterscheidet hier die segmentäre, stratifikatorische und funktionale Form der gesellschaftlichen Differenzierung.
Die stratifikatorische Differenzierung teilt die Gesellschaft in ungleiche, nach gesellschaftlichen Funktionen definierte Teilsysteme, die in einem "gottgewollten" hierarchischen Verhältnis zueinander stehen(siehe Ständegesellschaft im Mittelalter).
Nicht nur die Zugehörigkeit zu einer bestimmten Gesellschaftsschicht zählt in der stratifikatorisch differenzierten Gesellschaft zu den Inklusions- bzw. Exklusionsmodi. Der Zugang zu sozialen Rollen wird auch durch das Alter, insbesondere aber durch das Geschlecht des Individuums reguliert.
Die schichteninterne Differenzierung erfolgt segmentär durch Familien, in denen eine strikte Aufgabenteilung vorherrscht. Der Mann ist das Familienoberhaupt und als solcher für den Unterhalt und die Repräsentation der Familie in der Gesellschaft zuständig. Er bestimmt die Standeszugehörigkeit seiner Ehefrau und Nachkommen, während die Frau Rollen übernimmt, welche auf den Stand des Mannes verweisen.
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