Nationalsozialistische Expeditionspolitik
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
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Kopierschutz
Ja
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Ja
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
01.01.2006
Verlag
Herbert Utz VerlagSeitenzahl
556 (Printausgabe)
Dateigröße
53601 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783831604098
In diesem Buch werden zwei Formen deutschen Expeditionswesens der zwanziger und dreissiger Jahre des 20. Jahrhunderts erstmals wissenschaftlich bearbeitet: die deutschen bergsteigerischen Ambitionen im Himalaja, insbesondere am Nanga Parbat, und die wissenschaftlichen Erkundungen in Tibet unter der Protektion der SS-Führung.
Dabei geht es neben der chronologischen Darstellung vor allem um die Einbettung in die Geschichte der ausgehenden Weimarer Republik und des Nationalsozialismus. Das Spannungsfeld von opportunistischer Anbiederung seitens der Expeditionäre gegenüber den braunen Machthabern, die den Propagandawert der Fahrten rasch erkannten, und der Verfolgung eigener Ziele unter den Bedingungen der Diktatur bis hin zum bewussten Engagement im NS-System wird untersucht. Die Bergsteiger und Tibet-Forscher waren auf Institutionen wie das Auswärtige Amt, die Reichssportführung und die SS angewiesen. Ihr elitäres Selbstverständnis war aber ohnehin für die nationalsozialistische Ideologie hochgradig anfällig.
Dabei geht es neben der chronologischen Darstellung vor allem um die Einbettung in die Geschichte der ausgehenden Weimarer Republik und des Nationalsozialismus. Das Spannungsfeld von opportunistischer Anbiederung seitens der Expeditionäre gegenüber den braunen Machthabern, die den Propagandawert der Fahrten rasch erkannten, und der Verfolgung eigener Ziele unter den Bedingungen der Diktatur bis hin zum bewussten Engagement im NS-System wird untersucht. Die Bergsteiger und Tibet-Forscher waren auf Institutionen wie das Auswärtige Amt, die Reichssportführung und die SS angewiesen. Ihr elitäres Selbstverständnis war aber ohnehin für die nationalsozialistische Ideologie hochgradig anfällig.
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