Jenseitsreise und Unterwelt bei den Etruskern
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Ja
Family Sharing
Ja
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
01.01.2004
Verlag
Herbert Utz VerlagSeitenzahl
486 (Printausgabe)
Dateigröße
14182 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783831604043
Seit der Entdeckung der ersten Grabmalereien in Etrurien im 18. und 19. Jh. beschäftigen sich Forscher und Laien mit der Bedeutung dieser Bilder und den religiösen Vorstellungen, die dahinter stehen. In Ermangelung von etruskischen Texten wurden die Bilder meist mit Hilfe griechischer Schriftquellen und eigenen Erfahrungen aus der Praxis des christlichen Glaubens gedeutet. Dies hat oft zu Missverständnis und Fehlinterpretation geführt.
Die Autorin benutzt einen neuen Ansatz, der direkt von den Bildern ausgeht und versucht, Symbole und Zeichen, die dem Betrachter »Unterwelt« signalisieren sollen, herauszuarbeiten. Ihr Augenmerk liegt dabei besonders auf dem in Etrurien beliebten Thema der Reise ins Jenseits, das in der griechischen Bildwelt weitgehend unbekannt geblieben ist. Ein zweiter Schwerpunkt bilden die im 4. Jh. v. Chr. oft benutzten griechischen Unterweltsbilder, die eine Übernahme der griechischen Religion anzudeuten scheinen.
Dorothea Steiner studierte klassische Archäologie, Kunstgeschichte und alte Geschichte in Basel und wechselte für die Promotion nach Tübingen. Parallel zur Dissertation und darüber hinaus arbeitete die Autorin am Gesamtregister für Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft mit, war im Museum Schloss Hohentübingen tätig und nahm jahrelang aktiv an der Ausgrabung einer etruskischen Siedlung bei Civitavecchia (Mittelitalien) teil.
Die Autorin benutzt einen neuen Ansatz, der direkt von den Bildern ausgeht und versucht, Symbole und Zeichen, die dem Betrachter »Unterwelt« signalisieren sollen, herauszuarbeiten. Ihr Augenmerk liegt dabei besonders auf dem in Etrurien beliebten Thema der Reise ins Jenseits, das in der griechischen Bildwelt weitgehend unbekannt geblieben ist. Ein zweiter Schwerpunkt bilden die im 4. Jh. v. Chr. oft benutzten griechischen Unterweltsbilder, die eine Übernahme der griechischen Religion anzudeuten scheinen.
Dorothea Steiner studierte klassische Archäologie, Kunstgeschichte und alte Geschichte in Basel und wechselte für die Promotion nach Tübingen. Parallel zur Dissertation und darüber hinaus arbeitete die Autorin am Gesamtregister für Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft mit, war im Museum Schloss Hohentübingen tätig und nahm jahrelang aktiv an der Ausgrabung einer etruskischen Siedlung bei Civitavecchia (Mittelitalien) teil.
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