Rezension
"Zillien bedient sich einer durchwegs klaren Sprache, was das Buch auch wegen seiner informativen Diskussion digitaler Ungleichheit lesenswert macht." Soziologische Revue, 04/2008
"Insgesamt stellt die Autorin fest: 'Die schichtspezifische Nutzung des Internets führt zu wachsenden sozialen Ungleichheiten' [...]. Es ist das Verdienst dieser Studie, den Blick dafür auch empirisch geschärft zu haben. Sie macht deutlich, dass es verstärkter Bemühungen bedarf, die digitalen Kompetenzen der niedrigeren Statusgruppen zu verbessern." tv diskurs, 01/2008
"[...] das Buch [ist] insbesondere, aber längst noch nur jenen zu empfehlen, die - warum auch immer - davon ausgegangen sind, dass der Kampf gegen die digitale Spaltung seinerzeit siegreich beendet wurde." M&K - Medien & Kommunikationswissenschaft, 04/2007
"Die Studie zeigt, dass soziale Ungleichheiten eben nicht (nur) durch Technologie aufgelöst werden können, da sie auf anderen Faktoren beruhen als blossem Nichtzugang zu Technik - soziales und kulturelles Kapitel spielen hier eine grosse Rolle. Das heisst, dass Mitglieder sozioökonomisch niedriger Schichten weniger von der Nutzung neuer Informations- und Kommunikationstechnologien profitieren, da ihnen neben ökonomischem eben auch soziales und kulturelles Kapital fehlt. Dies unterstreicht einmal wieder, welche Bedeutung Bildung für einen möglichen sozialen Aufstieg hat. Nicole Zillien kommt der Verdienst zu, dies in einer systematischen, theoretisch und methodisch fundierten Arbeit für digitale Ungleichheiten gezeigt zu haben." Publizistik, 02/2007