Strategische Planung mit Data-Warehouse-Systemen
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
20.09.2008
Verlag
GablerSeitenzahl
335 (Printausgabe)
Dateigröße
2564 KB
Sprache
Deutsch
EAN
9783834997623
Seit über 10 Jahren beschäftigt sich die Wirtschaftsinformatik in Forschung und Praxis mit dem Aufbau von entscheidungsrelevanten Datenbeständen unter dem Begriff Data Warehouse oder Data Warehousing, wenn man den Prozess der Datensammlung, Datenspeicherung und Datennutzung in den Vordergrund stellt. Die Grundidee bestand anfangs darin, das Berichtswesen und die betriebswirtschaftliche Analyse durch die Bereitstellung von konsistenten Unternehmensdaten zu unterstützen. Im Lauf der Zeit kamen zusätzliche Anforderungen hinzu, zu welchen auch Budgetierung und Planung gehören. Heute hat fast jedes Unternehmen ein Data Warehouse zur Unterstützung vielfältiger Entscheidungsprozesse. Insbesondere die IT-gestützte strategische Unternehmensplanung und Unternehmenskontrolle wurden im Rahmen der Einführung von analytischen Informationssystemen stark diskutiert. Dashboards und Cockpits entstanden, welche zur Realisierung von Balanced Scorecards nach Kaplan/Norton zum Einsatz kamen. Ihr Fokus liegt auf der Strategieimplementierung und der nachlaufenden Kontrolle. Bei Sichtung der einschlägigen Literatur wie auch der verfügbaren Softwarewerkzeuge ist erkennbar, dass für die vorgelagerte Phase der Strategiefindung und unternehmerischen Zielsetzung bisher kaum integrierte Ansätze zu finden sind. Um dem Anspruch der "Business Intelligence" an ein strategisches Informationssystem näher zu kommen, reicht es nicht aus, Teilaspekte der strategischen Planung aufzugreifen oder lediglich eine Balanced Scorecard zu implementieren. Offensichtlich besteht hier eine Forschungslücke, die nicht in mangelnder betriebswirtschaftlicher Literatur oder fehlender Managementmethodiken begründet liegt, sondern in der unzureichenden Anforderungsanalyse aus Sicht derWirtschaftsinformatik. Dies mag darin begründet sein, dass vorzugsweise quantitative Planungsverfahren und Rechenvorschriften den Weg in die IT-gestützten Anwendungssysteme finden, weniger die semistrukturierten Abläufe und Dokumente der strategischen Planung.
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