Erfolgskriterien föderaler Transition Eine vergleichende akteursbasierte Prozessanalyse anhand Spaniens, Belgiens und Russlands
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
27.07.2009
Verlag
VS Verlag für SozialwissenschaftenSeitenzahl
327 (Printausgabe)
Dateigröße
2264 KB
Sprache
Deutsch
EAN
9783531916125
1.1 Erläuterung der Thematik Während sich in Bundesstaaten wie den Vereinigten Staaten von Amerika oder Deutschland oftmals Phasen der Zentralisierung und der tendenziellen Refö- ralisierung abwechseln, ist in vielen Einheitsstaaten und deren Gesellschaften eine Tendenz zur Regionalisierung oder Dezentralisierung nicht zu übersehen. Hier wird "ein eher auf Zentralisierung und Interventionismus ausgerichtetes Denken (...) von einem stärker der Förderung der Eigenentwicklung gesell- 1 schaftlicher und territorialer Subjekte verpflichtetem Denken abgelöst." Gibson zieht hieraus die Folgerung, in einer sich zunehmend föderalisierenden Welt zu 2 leben. Die Ursachen dafür sind in historischen nationalen oder regionalen - wegungen und in deren Ansprüchen ebenso zu sehen, wie in der Bewältigung von Herausforderungen der politischen Systeme oder aktueller Problemlagen. Als Beispiele für die meist noch nicht abgeschlossenen Prozesse lassen sich in- 3 nerhalb der Europäischen Union neben Grossbritannien, Italien und Frankreich vor allem Spanien und Belgien anführen, die jeweils in unterschiedlicher Art 4 und Weise die Ebene der Regionen gestärkt haben. Im Falle der beiden letzten Staaten wird sogar häufig von einer Föderalisierung gesprochen.
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