Von Achilles bis Zuckerkandl Eigennamen in der medizinischen Fachsprache
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inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Ja
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
30.10.2008
Verlag
Hogrefe AGSeitenzahl
320 (Printausgabe)
Dateigröße
7724 KB
Auflage
2. aktualisierte und ergänzte Auflage 2009
Sprache
Deutsch
EAN
9783456944708
Wussten Sie schon, dass Alois Alzheimer seine Doktorarbeit über die Ohrenschmalzdrüsen geschrieben hat? Dass es nur eine anatomische Struktur gibt, die nach einer Frau benannt ist? Oder dass Bechterew wahrscheinlich auf Stalins Befehl ermordet wurde?
Muss man das überhaupt wissen? Der grosse Physiologe Johannes Müller, der Erfinder des Müllerschen Ganges, hat ja gesagt, von einem Gelehrten sollte man sich nur Geburts- und Todesjahr und seine Schriften merken. Wilhelm His war sogar dagegen, überhaupt mit der Namensgebung an die Entdecker zu erinnern. Er hätte lieber eine eindeutige, wissenschaftlich begründete Fachsprache gehabt.
Es hat wenig genützt. Das His-Bündel ist weiterhin in aller Munde und Herzen, und wohl nicht nur, weil äFasciculus atrioventricularisô so viel umständlicher klingt. Auch Creutzfeldt-Jakob und Kocher-Klemme, Röntgenbild und Babinski-Zeichen, Golgi-Apparat und Iris, Yersinia und Neisseria, sie werden uns nicht mehr verlassen.
Für die 2. Auflage wurden alle Einträge überarbeitet und zum Teil erweitert. Ausserdem sind zahlreiche neue Begriffe hinzugekommen,darunter Schellong-Test, G-Punkt, Grünholz-Fraktur, Knaus-Ogino-Methode, Frenzelbrille, Morbus Mohl und Sissi-Syndrom.
Ein Lexikon mit fast 500 Kurzbiographien von Medizinern, nach denen über 600 Strukturen und Krankheiten benannt sind.
Muss man das überhaupt wissen? Der grosse Physiologe Johannes Müller, der Erfinder des Müllerschen Ganges, hat ja gesagt, von einem Gelehrten sollte man sich nur Geburts- und Todesjahr und seine Schriften merken. Wilhelm His war sogar dagegen, überhaupt mit der Namensgebung an die Entdecker zu erinnern. Er hätte lieber eine eindeutige, wissenschaftlich begründete Fachsprache gehabt.
Es hat wenig genützt. Das His-Bündel ist weiterhin in aller Munde und Herzen, und wohl nicht nur, weil äFasciculus atrioventricularisô so viel umständlicher klingt. Auch Creutzfeldt-Jakob und Kocher-Klemme, Röntgenbild und Babinski-Zeichen, Golgi-Apparat und Iris, Yersinia und Neisseria, sie werden uns nicht mehr verlassen.
Für die 2. Auflage wurden alle Einträge überarbeitet und zum Teil erweitert. Ausserdem sind zahlreiche neue Begriffe hinzugekommen,darunter Schellong-Test, G-Punkt, Grünholz-Fraktur, Knaus-Ogino-Methode, Frenzelbrille, Morbus Mohl und Sissi-Syndrom.
Ein Lexikon mit fast 500 Kurzbiographien von Medizinern, nach denen über 600 Strukturen und Krankheiten benannt sind.
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