Die Liberalisierung des Außenhandels im wirtschaftlichen Transformationsprozess der Republik Indien
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
08.05.2006
Verlag
GRINSeitenzahl
99 (Printausgabe)
Dateigröße
755 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638499156
Ein Exempel hierfür bildet die Republik Indien, die bis Anfang der 1990er Jahre fast völlig vom Weltmarkt abgeschottet war. Mehr als 40 Jahre lang wurde eine Politik nach dem Prinzip der "self-reliance" verfolgt. Die wirtschaftliche, politische und militärische Selbstständigkeit wurde als das höchste Ziel des Staates vorgegeben. Zu Beginn der neunziger Jahre stürzte Indien in eine schwere Zahlungsbilanzkrise. Das indische Wirtschaftssystem war gescheitert. Die Regierung wurde zu tief greifenden, bis heute andauernden Wirtschaftsreformen gezwungen (vgl. GHOSE 2003, S.49 ff.). Erklärtes Ziel dieser Reformen war und ist die Integration Indiens in die Weltwirtschaft. Insbesondere die Liberalisierung des Aussenhandels soll zum Motor des Wachstums werden (vgl. STEINGRÖVER 1998, S.141). Obwohl der Reformprozess noch nicht abgeschlossen ist, konnte bereits eine grosse Anzahl von Reformerfolgen erzielt werden, die zur Stabilisierung der Wirtschaft beigetragen haben. Eine Studie der Deutschen Bank Research über Globale Wachstumszentren prognostiziert, dass in Indien die Wirtschaft mit einem durchschnittlichen Wachstum des realen BIP von 5,5% pro Jahr im Zeitraum von 2006 bis 2020 so schnell wachsen wird wie in keinem anderen Land weltweit. Damit wird Indien bis 2020 zur drittgrössten Volkswirtschaft nach den USA und China werden1 (vgl. ASUNCION-MUND 2005, S.3).
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