Das deutsche und italienische Wohlfahrtsstaaten-Modell: Konservative Regime? Analyse der Gesundheitssysteme im Vergleich
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
29.06.2010
Verlag
GRINSeitenzahl
54 (Printausgabe)
Dateigröße
643 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783640652471
Im zweiten Kapitel erhält der Leser einen allgemeinen Überblick über die europäische Geschichte des Wohlfahrtsstaates und über die historischen und soziologischen Hintergründe, die zur Entwicklung und Durchsetzung der Wohlfahrt in Europa geführt haben. Im dritten Kapitel wird sich diese Arbeit mit der möglichst
ausführlichen Darstellung der Konzeption Gøsta Esping-Andersens "The three worlds of welfare capitalism", insbesondere mit seinen drei Typologien der wohlfahrtsstaatlichen Regime, sowie mit der Erläuterung der De-Kommodifizierung und Stratifizierung10 als Wohlfahrtsindikatoren beschäftigen. Von vordergründigem
Interesse werden die Methoden und die Gründe sein, nach denen Esping-Andersen das deutsche und italienische Wohlfahrtsregime als konservativ eingestuft hat.
Danach wird die Kritik verschiedener Autoren dargelegt. Im vierten Kapitel werden zwei Klassifizierungsmodelle des Wohlfahrtsstaates von Ferrera und Trifiletti vorgestellt, die ebenfalls der Sichtweise von Esping-Andersen widersprechen.
Nach einem Überblick über die Komplexität des Internationalen Vergleiches und dessen Bedeutung im fünften Kapitel, wird es im sechsten Kapitel um eine kurze Darstellung der jeweiligen Sozialsysteme mit Fokus auf das Gesundheitssystem
gehen. Zur Analyse der jeweiligen Gesundheitswesen werden bestimmte Indikatoren ausgewählt, anhand derer die beiden Systeme analysiert werden.
Über welche sozialen Absicherungssysteme verfügen Italien und Deutschland? Auf welchen Ansätzen basieren sie? Welche Ähnlichkeiten und Unterschiede weisen sie auf? Ist es realistisch, dass die beiden Wohlfahrtssysteme zusammen eingestuft werden?
Anhand des Beispiels der Gesundheitssysteme in Italien und in Deutschland wird diese Arbeit die Klassifizierung von Esping-Anderson in Frage stellen.
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