Kelten und frühe Germanen zwischen Alpen und Nordsee Die Späte Eisenzeit im Hunsrück-Nahe und Mittelrheingebiet
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
30.11.2011
Verlag
GRINSeitenzahl
36 (Printausgabe)
Dateigröße
19825 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783656072300
die grundlegenden Veränderungen in Mitteleuropa in den Jahrhunderten um die Zeitenwende.
Insbesondere wurden Fragen der Chronologie im keltischen und germanischen
Gebiet im Zusammenhang mit den römischen Eroberungen im Raum nördlich der Alpen
bearbeitet. Im Rahmen dieser Hauptseminarsarbeit wird das Hunsrück-Nahe und Mittelrheingebiet
untersucht. Zeitlich steht die Entwicklung und Gliederung der Spätlatèneperiode
(SLT), ihre Abgrenzung zur vorangehenden Mittellatènezeit (MLT) und zur anschliessenden
Älteren römischen Kaiserzeit (ÄRKZ) im Mittelpunkt des Interesses. Dabei
stützt sich diese Seminararbeit vornehmlich auf die Vorarbeiten von Alfred HAFFNER und
Andrei MIRON.1 Das Ziel der Untersuchung ist eine Gliederung des Fundmaterials und
darauf aufbauend, die Überprüfung der bestehenden Chronologieschemata dieses Gebiets
(vgl. 6). Dazu werden zunächst im Kapitel zum Arbeitsgebiet (2) die Grenzen (2.1) festgelegt
und auf die topographischen Grundzüge (2.2) eingegangen. Das anschliessende
Kapitel zur Forschungsgeschichte (3) in der Region zielt weniger auf eine lückenlose
Darstellung der Forschungsbemühungen, als vielmehr auf eine Hinführung zum aktuellen
Forschungsstand. Im folgenden Teil der Arbeit werden die Befunde (4) getrennt nach
Gräbern (4.1) und Siedlungen (4.2) vorgestellt. Der Schwerpunkt liegt hierbei auf den
Gräberfeldern, die im Kontext der Erstellung regionaler Chronologien die wichtigste
Quellengattung darstellen, da die Chronologien überwiegend auf Kombinationsstatistiken
aus geschlossenen Fundzusammenhängen beruhen, während Streufunde aus Siedlungen,
auch wegen der oft unzureichend aufgenommenen stratigraphischen Zusammenhänge,
weniger zu zeitlichen Gliederungschemata beitragen können. Es folgt eine kurze Übersicht
über die chronologisch ansprechbaren Fundgattungen (5), die Aussagekraft haben
für eine chronologische Auswertung (6). Im Einzelnen soll in diesem Kapitel vor allem
auf die chronologischen Gliederungsvorschläge von HAFFNER (6.1) und MIRON (6.2) und
auf die absolutchronologischen Zusammenhänge eingegangen (6.4) werden.
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