Hegels Phänomenologie des Geistes - Die sinnliche Gewissheit
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Sprache:Deutsch
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inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
24.06.2003
Verlag
GRINSeitenzahl
14 (Printausgabe)
Dateigröße
333 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638199315
Dieses Prinzip, das - ähnlich der sokratischen Methode, bei der ein Lehrer nur mithilfe von Fragen an seinen Schüler die Einsicht in einen bestimmten Sachverhalt aus diesem selbst hervorbringt - die Bewusstseinsgestalten zur Selbstthematisierung, zur Selbstüberprüfung auffordert, wird deshalb notwendig, weil ein Eingreifen von aussen wenig hilfreich ist bei der Überprüfung einer Erkenntnistheorie; denn so wie die eine Theorie ihr Wissen mithilfe ihres eigenen Seins als Wahrheit behaupten kann, kann das auch jede andere. Hegel formuliert das so: "[...] ein trockenes Versichern gilt aber gerade soviel als ein anderes." (S. 60, Z. 16f.) Deshalb lässt Hegel das Bewusstsein in seinen Gestalten selbst die eigene Entwicklungsgeschichte schreiben, die dadurch zwangsläufig wird, dass kein Eingriff von aussen sondern eine ausschliesslich innere Entwicklung in jeweils drei Schritten (naive Bewusstseinsgestalt mit bestimmtem Erkenntnisanspruch - Selbstüberprüfung - Scheitern an sich selbst durch Aufklärung über eigene Widersprüchlichkeit) stattfindet.
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