Die amerikanische Pro-Israel-Lobby und deren Einfluss auf die Aussenpolitik der USA
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
06.02.2004
Verlag
GRINSeitenzahl
27 (Printausgabe)
Dateigröße
546 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638251525
- In der ersten Phase zog die USA eher nur Vorteile für ihren politisch-kulturellen Wertehaushalt aus der Beziehung, Israel dagegen profitierte von der diplomatisch-politischen Potenz der Grossmacht USA;
- In der zweiten Phase während des "Kalten Krieges" kamen für die USA regionale militärisch-strategische Vorteile, für die Israelis schlug sich das in Form von massiver militärischer und wirtschaftlicher Unterstützung nieder und es entstand eine enge Zusammenarbeit;
- In der dritten Phase entfaltet sich eine "Symbiosebeziehung" in der Israel vollständig als strategischer Partner der Amerikaner anerkannt wurde und ein "staatenübergreifender militärisch-industrieller Komplex" entstanden ist.
- Die vierte Phase ist meiner Meinung nach, noch in der Entwicklung, aber lässt sich ein leichtes "Bröckeln" innerhalb der Beziehung registrieren.
Als übergeordnete Rahmenbedingungen sind unbedingt der ungelöste Nahostkonflikt sowie die vormalige Existenz des "Kalten Krieges" und der bipolaren Welt zu nennen.
Das aussenpolitische Engagement der USA für die Sicherung der Existenz des jüdischen Staates bekommt wiederum durch die Existenz einer grossen jüdischen Minderheit (ca. 6 Millionen) in den USA, welche die Bevölkerung des Staates Israel übertrifft, eine besondere Dimension. Eine weitere Rahmenbedingung, die von ausserordentlicher Bedeutung in diesem Zusammenhang ist, stellt die Aufgabe der isolationistischen Aussenpolitik und die Hinwendung zur interventionistischen Aussenpolitik dar.
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