Aspekte der Beschreibung von Funktionsverbgefügen
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Erscheinungsdatum
01.09.2005
Verlag
GRINSeitenzahl
23 (Printausgabe)
Dateigröße
542 KB
Sprache
Deutsch
EAN
9783638415484
Die Sprachwissenschaft beschäftigt sich erst seit den 1960er Jahren mit den Funktionsverbgefügen und schloss dabei die bis dahin vorherrschenden Werturteile aus. Der Begriff "Funktionsverb" wurde von Peter von Polenz für Verben geprägt, die "nur noch für rein formale Funktionen des Satzbaus" (Polenz 1963: 11) verwendet werden.
Wir haben uns im Seminar "Syntax" anhand von Eisenbergs "Grundriss der deutschen Grammatik" mit Funktionsverbgefügen beschäftigt, wobei mir bewusst wurde, dass über diese sprachliche Struktur sehr verschiedene Meinungen herrschen. Dies gilt insbesondere für ihre Integration in die Satzstruktur und für ihren semantischen Wert, d.h. die spezifische sprachliche Leistung von Funktionsverbgefügen. Ich möchte versuchen, unterschiedliche Positionen darzustellen und ausserdem eine Reihe von relativ weit anerkannten Merkmalen dieser syntaktischen Konstruktion herauszustellen. Des Weiteren werde ich die verschiedenen Formen beschreiben, die mehr oder weniger häufig unter den Begriff "Funktionsverbgefüge" gefasst werden.
Neben dem "Grundriss der deutschen Grammatik. Band 2: Der Satz" von Peter Eisenberg beziehe ich in meine Arbeit vor allem Schriften von Gerhard Helbig und Peter von Polenz zu diesem Thema ein. Darüber hinaus werden die Duden-Grammatik, die "Grammatik der deutschen Sprache" von Walter Jung und die "Deutsche Grammatik" für den Ausländerunterricht von Helbig/ Buscha zugrunde gelegt.
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