Die Typologie des Unbekannten Vom Anderen zum Fremden
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Form:Einzelkauf Download
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Sprache:Deutsch
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inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
15.05.2008
Verlag
GRINSeitenzahl
22 (Printausgabe)
Dateigröße
156 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638048071
,Warum darf ich nicht morden?'
Pragmatisch kann diese Frage ohne weiteres geklärt werden - ein Pragmatismus, der jedoch nicht aus einer systematischen Grundlagen-Ethik resultiert, sondern eben nur aus einem Ethik-Konsens, der sich mit wandelnden Zeiten, Voraussetzungen und Mentalitäten schneller ändern könnte, als uns lieb ist. Und aus diesem latenten Gefühl schwammiger Ethik- und Zivilisationsfundamente resultiert ein ebenso latentes Gefühl ständiger Bedrohung. Darum auch versucht jede Gesellschaft aus der Abgrenzung zu anderen Gesellschaftsformen ihre eigene Identität zu gewinnen , und zwar derart, dass sie die ,Anderen' offen oder verdeckt diskreditiert, um dadurch die eigene Lebens- und Organisationsform als gut und erfolgreich zu beschreiben. Interessant ist nun, dass die philosophische Perspektive eine Verschiebung von dem "Anderen" zu dem "Fremden" in Philosophie, Theologie, Sozialwissenschaften, Psychologie, ausserdem Anthropologie und Ethnologie ebenso Sprachwissenschaft sowie in einer ganzen Reihe anderer wissenschaftlicher Disziplinen erfahren hat. Die Seminararbeit möchte nun anhand mehrerer Aufsätze den begriff- und philosophiegeschichtlichen Weg vom ,Anderen' zum ,Fremden' skizzieren. Die These soll dabei sein, dass es das ,Fremde' vor Descartes nicht gab - wenn es auch bereits mancherlei Tendenzen zu ihm zu verzeichnen gibt.
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