Thomas Kuhn und die Struktur wissenschaftlicher Revolutionen. Kritische Diskussion einer Theorie der Wissenschaftsentwicklung
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
06.12.2002
Verlag
GRINSeitenzahl
27 (Printausgabe)
Dateigröße
342 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638157841
Zuerst soll aber kurz auf jene Konzeption der Wissenschaft eingegangen werden, von der sich Kuhn bewusst absetzt. Er kritisiert "das weit verbreitete Bild der Wissenschaftsentwicklung als linearer Wissensakkumulation" durch die stetige Weiterentwicklung und Verbesserung vergangener Theorien. Kuhn kritisiert ein Konzept, dass in der Wissenschaft den Prozess eines sich kontinuierlich entwickelnden, teleologischen Fortschritts verwirklicht sieht, demzufolge "man sich die Wissenschaft als eine Beschreibung, eine Erfassung der Wirklichkeit vor[stellt], die sich asymptotisch der vollen Wahrheit nähert". Dabei existierte ein objektiver Wahrheitsbegriff zumindest als Abstraktum, dessen Erreichbarkeit zwar in Frage gestellt wurde, der aber als regulative Idee stets präsent war und angestrebt werden sollte. Daraus ergab sich, dass Popper beispielsweise Wissenschaft mit dem Bau eines Hauses verglich, dem der Forscher gemäss trialerror-Prinzip Stein um Stein hinzufügen sollte.
In der Auseinandersetzung mit dem kurz skizzierten Modell entwickelte Kuhn seine Vorstellungen von Wissenschaft und Wissenschaftsentwicklung, Wahrheit und Fortschritt, die sich anhand der Begriffe Paradigma, normale Wissenschaft, wissenschaftliche Revolution etc. umreissen lassen und im Folgenden dargestellt und diskutiert werden.
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